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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Henrietta Maria, des enthaupteten Königs Caroli I. in Engeland Printzeßin Tochter, welche an den letztverstorbenen Hertzog von Orleans vermählt gewesen, und dem grossen weltberühmten englischen General, Mylord-Duc von Marlborough, welcher in diesem jetztlauffenden Seculo sehr grosse Thaten getan : worinnen die überaus merckwürdige Historie, der Printzeßin sowohl als des Hertzogs, ingleichen viele andere sonderbare Discurse enthalten ...
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ter siegreichen ^smpsZne sowohl, als auch wegen meines, bey dem ÜberfallOieser feindlichen Parthey, gehabten unerhörten Glückes, zu cvmpiàrm-rcn; und meine selbsteigene Freude, fo ich darüber hatte, war in der Thatgroß. Der feindliche ksrtà seines Orts aber hat überaus sehr geeilet,damit er mit seiner gemachten Beute, und denen gefangenen Soldaten,nach Geldern entkommen möchte, ehe man ihm den Raub wiederum ab-jagete. Allein es erfuhr derselbe gar bald etwas, deswegen er sich ohneZweiffel mehr als einmal hinter denen Ohren gekratzet haben wird.

Denn als man die gemachten Gefangenen, bey ihrer Ankunfft mGeldern cxsmmirte, erfuhr man, daß ich selbst, und andere Lcnersle mehr,mifdem Schiffe gewesen wären. Der 6ouvernsur zu Geldern, solcheshörende, wolle vor Tollheit und Wuth aus der Haut fahren, ließ denjeni-gen, welcher die Parthey commanäiret, auf der Stelle in àcck nehmen,und berichtete den gantzen Verlauffder Sache nach Hofe. Daselbst à-xrimrle man sich über meine Entkommung noch weit mehr, als der 6ou-vcmsur zu Geldern, und lEsnäirte, daß ich mich, als ein Kriegs - Gefan-gener, stellen solte, weil ich von denen Frantzosen wircklich gefangen gewe-sen, und unter fremden Namen, auch vermittelst eines falschen ungültigenPaffes, mich wieder hinweg gestohlen. Allein ich lachte nur über solchesAnmmhen,weiches schlechten Grund in denen gewöhnlichen Krkegs-Rech-ten hatte, und hielt meine Freyheit viel zu edel, auch meine Person dem?udlico viel zu nützlich, als daß ich sie, auf eine so thörichte Meise, denenFeinden indie Hände spielen solle, nachdem ich der Gefahr einmal entgan-gen war. Damit aber doch die Frantzosen einiger-maffen klagloß gestel-ler werden möchten, so schickte ich den jungen Grafen von cl»rott. welchernicht lange zuvor in denen Niederlanden gefangen worden, an seinen Va-terzurücke, und bedung allein dabey, daß er, dieweil noch zur Zeitkein Lsr-rei geschloffen sey, gegen die Liimten ferner nicht dienen solte.

Müsset ihr aber nicht bekennen, ^lorcl-Ouc l daß ihr, als ein soMosses Kriegs - Haupt, die gröste Schwachheit und Unvorsichtigkeit vonder Welt begangen, indem ihr euch, aufeirrem Schiffe, allwo sich sehr we-nig Soldaten zur Llcorre befunden, etliche Stunden von dem Schiff des(ieneral coeborns, daß weit siärcker beseht gewesen, entfernet; da ihr dochals ein der Orten commsnäirender 6snergl nicht nur wissen müßen, daß esderer feindlichen Partheyen wegen sehr unsicher seye,sondern auch, daß dieLlcotte zu Pferde, die zu Lande lrisrci-liret, um des engen Weges und Ge-

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