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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Henrietta Maria, des enthaupteten Königs Caroli I. in Engeland Printzeßin Tochter, welche an den letztverstorbenen Hertzog von Orleans vermählt gewesen, und dem grossen weltberühmten englischen General, Mylord-Duc von Marlborough, welcher in diesem jetztlauffenden Seculo sehr grosse Thaten getan : worinnen die überaus merckwürdige Historie, der Printzeßin sowohl als des Hertzogs, ingleichen viele andere sonderbare Discurse enthalten ...
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Schiff, worînnen ich mich samt denen Oenersien Opàsm und Geldermal«stm befand/ bey koàà, drey Stunden unter Vcnlo. durch eine feindlicheParthey,von zs.Mann, ausderOsrnilonzu Geldern, angefallen, weiche-«förderst die Leine ergriffen, und das Schiff, unter Werffung eimaerGranaden, auch Lösung ihrer Mußqueten an sich zogen, mithin sich dessenbemächtigten. Der Herr von Geldermalsem bekam, durch eine matteMußqueten-Kugel, eine geringe contulwa an der Seite. Sechs Dienerwurden gleichfalls blelllret, auch von der übrigen kleinen Llcorre, die sichbey mir in dem Schiffe befand,einige gelobtet und beschädiget. Wir ins-gesamt aber geriechen folglich in keine geringe Gefahr, todt geschossen odergefangen zu werden; und das Schrecken, das uns befallen haben müsse,kan ein jeder leicht erachten. Jedoch der Himmel fügete es, daß wir aufeine ganh wundersame Weise gerettet wurden.

Es bestünde nemlich diese Geldrische Parthey aus denen tummestenKerlen unter der Sonnen, welche die gröfte Thorheit von der Welt be-gierigen. Sie fragten nach denen Paß-Porten, und der Schiffer zeigteseinen. Ich meines Orts kehrete eiligst meinen Mantel um, damit marraus dem Ordens-Stern, der auf dem Mantel sowohl als auf dem Rock zusehen war, nicht urtheilen und errathen möchte, wer ich sey. Hernachxroàirte ich einen falschen, aufeinsn Holländer gerichteten Paß,der nochdarzu, wegen bereits verstrichener Zeit, nicht mehr gültig war,gab auchvor, die übrigen auf dem Schiffe, so keine Soldaten wären, gehörten zumeiner Suire. Der Vornehmste von der Parthey sprach zu mir : waimman einem jeden einen paß ertheilen will, so mag der Teufelführohirr ein Partheygänger seyn, schmiß mir auch den Paß vor dieFüsse. Alsdann warff er seine Augen auf die verhanden seyende cofre;,welche die Feinde eröffneten, und alles darinnen gefundene Gold und Eil«der, samt noch anderer Beute, höchstbegierig wegnahmen. Solche Plün-derung währete über eine Stunde; worauf sich die Parthey mit ihremRaub fortmachete, auch die wenigen Soldaten,welche sich aufdem Schif-fe befanden, mit sich von bannen führete. Mich hingegen,samt denen an-dern, so sie vor keine Soldaten hielten, liessen sie unsere Strasse frey gehen ;da wir dann einen guten Strich Weges zu Fusse wandern mästen, biß wireine andere Gelegenheit fanden, vermittelst der wir vollends nach demHaag kommen kunnten, aklwo wir den 2ten dlo vembr. anlangete«.

Alle fremde ì^miàî, und andere in dem Haag anwesende Grossen,ermangrikkn nicht, sich bey mir eiMfinden, um mich, wegen zurücke geleg«