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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Henrietta Maria, des enthaupteten Königs Caroli I. in Engeland Printzeßin Tochter, welche an den letztverstorbenen Hertzog von Orleans vermählt gewesen, und dem grossen weltberühmten englischen General, Mylord-Duc von Marlborough, welcher in diesem jetztlauffenden Seculo sehr grosse Thaten getan : worinnen die überaus merckwürdige Historie, der Printzeßin sowohl als des Hertzogs, ingleichen viele andere sonderbare Discurse enthalten ...
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that es zwey Tage hernach, weil es sehr warm war, ob es gleich mein ersterLeibääicuz nicht haben wölke. Den Tag nach diesem Bad speisete ichwie sonst, und gieng des Abends, bey Monden > Schein, biß Mitternachtspatzieren, jedoch immer etwas unpäßlich, und eine ziemliche Müdigkeit ver-führende.

Diese kleine Unpäßlich-Matt-und Müdigkeit, conkmu-'rte biß densytenjunu. An solchem Tag, des Nachmittags, gieng ichindemGar-then ru 8r. clouä spahieren, und verlängere ein Glaß Zucker-Wurtzel-Wasser, welches ich bekam. Allein kaum da ich es ausgetruncken hatte,so empfand ich schon unleidliche Schmertzen in der Seite, ward auch baldroth, bald blaß imAngesicht, und muste mich zu Bette begeben. Manrüstete den ersten ^eäicum herbey, welcher sprach, es seye die evlic-, auchdie dargegen dienliche ^sôîcgmsnrrvrànîrte. Ich meines Orts hinge-gen sagete, meine Kranckheit wäre weit gefährlicher als man gedächte,undließ mir einen Beicht-Vater kommen.

Es ermangelte mein Gemahl nicht,sich bey mir einzufinden. Als ervor dem Bette stunde, emKi-Mm ich ihn, und sprach mit grosser Sanfft-muth : lVlvnüeur; Es ist schon lange, daß ihr mich nicht mehr lie-bet. Allein ihr handelt unrecht: denn ich habe euch niemalsUntreue erwiesen. Er zuckele die Achseln, und mein Schmertz ver«mehrere sich dermaßen,daß ich anh'eng heffrig zu schreyen. Auf einmal fie-len mir die Gedancken ein, ich müste Gisst bekommen haben, welches ichöffentlich sagtechinzufügende, man solle nurdasZucker-Wurtzel-Wasser^das ich getruncken hätte, genau examiniren, so würde man gantz gewißfinden, daß es Gisst seye; verlangte daher auch Gegen,Gisst einzuneh-men.

Alle Anwesende wurffen die Augen auf meinen Gemahl. Jedochdieser schiene, durch meine Reden, weder beweget noch verwirrt gemacherworden zu seyn. Nichtsdestoweniger befahl er, zur Probe, einem Hundeetwas von dem Zucker-Wurtzel, Wasser zu geben, dessen ich getruncken,auch Oel und Gegen-Gisst eiligst herbey zu bringen, damit mir,wie meiaGemahl redete, solche verdrießliche Gedancken benommen werden möch-ten. Meine erste Cammer-Frau,die mir sonst gantz ergeben war, sagte,sie hätte das Wasser gemachet, und trunck davon. Dem ungeachtet be-harrete ich aufmeiner Meinung, nahm auch Oehl, Natter - Pulver, undviele andere gegen den Gisst dienliche Artzneyen ein, die mir vielleicht mehrSchaden als Nutzen geschaffn haben mögen. Das,was ich nahm,ma-

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