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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Henrietta Maria, des enthaupteten Königs Caroli I. in Engeland Printzeßin Tochter, welche an den letztverstorbenen Hertzog von Orleans vermählt gewesen, und dem grossen weltberühmten englischen General, Mylord-Duc von Marlborough, welcher in diesem jetztlauffenden Seculo sehr grosse Thaten getan : worinnen die überaus merckwürdige Historie, der Printzeßin sowohl als des Hertzogs, ingleichen viele andere sonderbare Discurse enthalten ...
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N ( IS26 ) M

Das fiel uns beyden nicht sonderlich schwehr. Denn der Graf vonQuickes hatte eine lahme Hand, und da kunnte ich aus dem Fühlen garwohl urtheilen, wer er war. Ich aber bediente mich eines besondern ge-linden, andern Leuten unbekannten ?sr5ums, damit die Sachen, so ichtrug, wohlrichend gemachet wurden, und dieses Geruchs ist er gewohnt ge,Wesen.

Es fehlete nicht viel, daß wir nicht beyderseits überlaut geschrien hat«ten, so groß war unser Schrecken und Verwirrung. Endlich entfernet?sich mein Gemahl und verlohr sich unter andern Giguen- Da verkoh-len wir uns auch ein wenig, und erlangten Gelegenheit mit einander rusprechen. Wiewohl wir durfften nicht lange verweilen, und eines mustedem andern mit wenig Worten sehr viel sagen; angesehen mich meinGemahl bereits suchete und rüstete- Der Graf von Quicker, aus Furchterkannt zu werden, gieng am ersten weg, blieb aber unten an der Treppestehen. Ich meines Orts nahm wahr, daß mein Gemahl, meiner klei-nen Abwesenheit von seiner Seite, und gehabten Lonv-rlsrion wegen,sich unruhig erwiese, und ich besorgele von ihm ausgeforschet »u werden,weshalb in meinem Gemüthe ebenfalls einige Verwirrung entstünde.Daher geschahe, daß mir,in solcher Sorge und Verwirrung, beym Weg-gehen, aufder Treppe ein Fuß auswiche, dergestalt, daß ich die ganheTreppe herunter stolperte, und bey dem Ende der Treppe indes Grafenvon Quickes Arme fiel. Wäre dieses nicht geschehen, würde ich unfehl-bar einen Fall gethan haben, davon ich den Todt gehabt hätte: denn ichbefand mich secure aufs neue schwanger. Also muste dieser Graf vonQuickes so gar derErhalter meines Lebens werden, und ich zur Erkännttich-keit gestatten, daß er, wie vorhin, seine viluen bey mir ableget?. Solchesblieb nicht verschwiegen, und der gantze Hofredete starck davon, auch eini-ge gar schimpfflich. Ich bemühete mich dannenhero Rache ausruüben,und stürhete viele von denen, welche schimpfflich von mir geredet hatten,worunter sich der schon-erwehnte großnäßichte Varäes befand, welcher indie Lêà wandern muste. Hingegen sucheten sich die Freunde undVerwandten derer Gestürtzten wiederum an dem Grafen von Quickes zurächen, dergestalt, daß dieser auf allen Seiten mit Feinden umgeben ge-wesen, die so gar dem König weiß gemacher, er habe eine gefährliche co-Hiràlion wider ihn im Kopffe stecken. Der König wolte derohalben den

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