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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Henrietta Maria, des enthaupteten Königs Caroli I. in Engeland Printzeßin Tochter, welche an den letztverstorbenen Hertzog von Orleans vermählt gewesen, und dem grossen weltberühmten englischen General, Mylord-Duc von Marlborough, welcher in diesem jetztlauffenden Seculo sehr grosse Thaten getan : worinnen die überaus merckwürdige Historie, der Printzeßin sowohl als des Hertzogs, ingleichen viele andere sonderbare Discurse enthalten ...
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1006
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Die Brust steckt voller List, und kan mit ihren Tücken,Die Welt , eh sie es merckr, unzehlieimal berücken.Doch hat ihr die Natur die Gtarcke nicht gegeben:Darum soll sie sich nicht zum Regiment erheben,

HilffHimmel! Ich habe vermeinet an euch, ^lorä Duc', einenganh svnderbarenVerehrer des Frauenzimmers zu finden sehe mich abernicht wenig betrogen indem ihr sb viele Bitterkeit wider dasselbe ausstos-set,als jemals der schlimmste kbilolopbus, ja Llopus und DioZenes selbst,nicht gethan. Wie lange ist es dann, das ihr ein so übel Loncexr von demFrauenzimmer gefastet?

Ob ich gleich die vames überhaupt, in denen vorigen Zeiten, vonvreiner Jugend angerechnet, allemal gar sehr venenret und ca äet,auchbißweilen zu einer und der andern geftget, daß sie würdig wäre eine Köni-gin der Sonnen, des Mondes, derer Sternen und des gantzen Ekd-Bo-Lens zu seyn ; habe ich doch das Frauenzimmer in meinem Herhen jeder-zeit, zur Führung des Scepters und des Regiments, vor untüchtig gehal-ten, auch sonst demselben nicht viel gutes zugetrauet. Insonderheit abersiel der ganhe Oeà des Frauenzimmers bey mir hinweg , als gewisseDsmes, in denen letztem Jahren der Königin àns, durch ihre imriZueiralle rechtschaffene wohlgesinnete Männer stürheten, und die ganhe Engli-sche àion. samt der so theuer erworbenen Freyheit, in die gröste Gefahrfeheten. Da läse ich alles, was in der Historie von dösen Frauens aufge-zeichnet, und fand solche Dinge, die mir einen Eckel gegen das ganhe weib-liche Geschlecht mlpirirren,nur wenig davon ausgenommen, in deren Her-Hen die Tugend wahrhaffrig reliât, sie aber darum dennoch zum Re-giment nicht vollkommen tüchtig machet.

Nunrnehro sehe ich der Sache etwas besser ein als zuvor. Gewissevsmes nemlich haben euch und eurer kamille wehe gethan. Darum habtihr einen so grossen Haß gegen das gesamte weibliche Geschlecht gefastet,und seyd entschlossen ihm solches ewig entgelten zu lassen. Ha! das istist unbillig, und ich versichere euch, Klylorö Ouc! daß o mes in der Weltzu finden, welche nicht allein ihrerTugend und Frömmigkeit wegenmcriri-ren, gleich einer kostbaren Perl, in Gold emgefassek zu werden, sondern

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