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Gespräche In Dem Reiche derer Todten ... Zwischen Friderico V. Churfürsten von der Pfaltz, welcher die Böhmische Crone angenommen, und seinem Sohn Carol. Ludovico, ebenfalls Churfürsten von der Pfaltz : so sich in die Fräulein von Degenfeld verliebt gehabt, und darüber mit seiner Gemahlin in ein grosses Mißvernehmen gerathen ist, ...
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worden ; kunnte ich dennoch weiter nichts gegen meine vorige Gemahlinanfangen /Und durffte nicht prKcenäiren, daß sie aufeinmal von aller Em-pfindlichkeit frey seyn folte. Einige Tage nach Erhaltung jetzt «wehn-renSchreibens,erhub ich mich vonSchwetzingen nachHeydelberg zurücke/in Begleitung einer Lscone von zehrn neu-geworbenen Dragonern,und nahm meine neue Gemahlin mit mir, die jederman, der von miräepcnäirte/ davor erkennen und sie relpeLUren muste. Meine vorigeGemahlin halte ihre besondere Tafel , besondere Bedienung, und einevorsie besonders aufgerichtete Leib-6zrä« von 72 . Lur-àrern.

Jedoch es stunde wenig Tage an, so ließ sich meine vorige Gemah-lin einfallen, einen Versuch zu thun, ob etwa mein Heche annoch gegensie zu erweichen seyn möchte. Zu dem Ende ließ sie meine mit ihr erzeug-ten zwey Kinder zu sich bringen, fchmückete sie und sich auf das schönsteund beste aus, und wartete also vor der Tafel-Stube, biß ich vom Mit-tags, Mahl aufstunde und heraus kam. Da thäte sie, samt meinenKindern, einen Fuß-Fall vor mir, nochmals inständigst bittende, ichmöchte mich doch auf andere Gedancken bringen lassen, weil andererge-stall unsers herhliebsten Kinder vor Bastarte würden gehalten werden,wann ich sie vor keine rechtmäßige Gemahlin halten wolle, ckarlorr»vergösse, bey Vorbringung ihrer Worte, einen gantzen See Heister Thrä-nen. Meine Kinder weineten überlaut, wie auch das umstehende Hof-^ Gesinde, samt vielen von der6är6e und denen Schwerern.

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Nun, wie wurde euch da zu Muthe? mein Sohn! denn das hätteja einen Stein erbarmen mögen, eine,mit keinen guten Gründen, verstos-sene Gemahlin, samt zweyen mit ihr erzeugten rechtmäßigen Kindernvor fich knien, und in ihren Thränen zerfließen, wie auch um ihrem willenLas gantze umstehende Hof-Gesinde, ingleichen die sonst harte Hertzenderer Soldaten weinen zu sehen.

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Ich gestehe, daß ich ganh bestürht da stunde, und nicht wüste, wor-zu ich mich erklähren solre ? Das Heche im Leibe fienge mir an zu schmel-tzen, unddie Thränen stiegen mir in die Augen. In dem àmenr kamdie Degenfelden einhergegangen, sahe was da vorgieng, und sprachderohalben, dasiehartebey mir vorbey pâte, in Italiänischer Spra-che zu Mir. 8ignor Lletwrc lervare vostra pirola , oder 6Ufgut Teutsch t

Ew. Durch!, werden geruhen die mir einmal gegebene ksrois

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