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Gespräche In Dem Reiche derer Todten ... Zwischen Friderico V. Churfürsten von der Pfaltz, welcher die Böhmische Crone angenommen, und seinem Sohn Carol. Ludovico, ebenfalls Churfürsten von der Pfaltz : so sich in die Fräulein von Degenfeld verliebt gehabt, und darüber mit seiner Gemahlin in ein grosses Mißvernehmen gerathen ist, ...
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«§ ( 727 ) JO

dessen die Pfaltzgrafschafft bey Rhein, mit allen Rechten, wie solche Unsere Vor»fahren vor dem Krieg gehabt, uns äuirrt, Uns, als Psaltz-Grafen bey Rhein,rskione ?rincipsrus lcu Lomitsws palstini. die Provision, Verwaltung undVicsrisr i^s Heil. Reichs in denen Landen des Rheins, Schwaben undFränckischM Rechtens, biß dasselbe nach dem Willen des Allmächtigen,anderwärts wiederum mit einem ordentlichen Haupt versehen, Erwach-sen, daß wir uns zu des Heil. Reichs und dessen Ständen Ehre, Nutzen undWohlfarth, schuldig erkannt, solche Verwaltung und Vicärisr, nach Anleitungobberührter Güldenen Tulle , Loàmàoen , krivil-gien, Herkommens bey derPfaltz und Friedens-Schlusses/ aufuns nehmen, und demselben/ Unserm be-sten Stande und Vermögen nach, vorzustehen-

Wiewohl Wir Uns nun keinen Aweiffel machen, daß Ew. Licbden und Ihr,dieses der Plaltz-Grafschafft bey Rhein Erwachsenen Rechtens, Würden undvigmtät, ohne das gute Wissenschafft tragen werdet. So haben Wir doch zumännigliches Nachricht dasselbe, und daß Wir Uns solcher Verwaltung und v--csriats wircklich unterzogen, durch diesen Unsern offenen Brief allenthalben ver-kündigen und pubücixen wollen.

Uns demnach dienstfteundlich, Gunstgnädig und gnädigst versehend, auch be-gehrend, Ew'Liebden und Ihr werden und wollen sich/ in Zeit dieses Unsers vi-crôâtr, zugrdeylicher Wohlfarth des Reichs, auch Erhall-und FortpflantzungdesFriedens, Ruheund Einigkeit, alles friedlichen und ruhigen Wesens befleis-stgen, keiner denandern mit Gewalt beschwehren, sondern vielmehr, da ja einesoder andern Orts Mißhelligkeite» entstehen sollen, dieselbe und deren Erörte-rung bey und vor uns, als vicario suchen und bringeu.

Seynd Wir des geneigten Gemüths und Erbietens/ männiglichen m feinemAnbringen zu hören, und darauf Recht und Billigkeit dermaßen wiederfal-ren zulassen, daß sich niemand mitFug zu beschwehren Nrsach haben möge. Redendemauch, ob Wir Uns wohl nicht versehen, daß sich , Zeit währendem Unserm vi»-à, in dem Heil. Reiche etwas beschwehrliches erheben werde, davor dann auch-ie göttliche Allmacht anzurußen und zu bitten/ nichtsdestoweniger auf dem un-verhofften Fall, mitEw Liebden Euren und andern , des Heil.Reicks StändenRathund Hülffe, allen möglichen Fleiß anzuwenden, damit durch Verleyhnngdes Allmächtigen, Ungemach, Schaden und Gefahr, von dem Heiligen Reiche,abgewenderwelderc.

Solchemnach gerietheichmit Bayern schon wieder in keine geringeWeitläuffcigkeit, Zwietracht und Verbitterung, die um so viel gefährli-cher und schlimmer war, weil der alte Groll,da es durch des Hauses Bay-ern eyfrigen Beystand, den dasselbe dem Käyser geleistet, dahin gekom-men,daßcs dem Chur-HauftPfaltz so hart gegangen, und Bayern von.dem Pfäihischen Schaden und Verlust so merckiich xrosu-ret haue, nochnicht verloschen war.

Bey der, zu Franeksurlh am Mayn, angestellten neuen Käyser-Mahl/ befand ich vor mhsani nach in Person einzufindm. Solches nun.

Fff ff r Mahr