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Gespräche In Dem Reiche derer Todten ... Zwischen Friderico V. Churfürsten von der Pfaltz, welcher die Böhmische Crone angenommen, und seinem Sohn Carol. Ludovico, ebenfalls Churfürsten von der Pfaltz : so sich in die Fräulein von Degenfeld verliebt gehabt, und darüber mit seiner Gemahlin in ein grosses Mißvernehmen gerathen ist, ...
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dasIoch zu bringen Derohalben corretponclirte ein T heil von ihnen mitdemKönigin Schweden, Oàvo àìpbo, der sich daraufin Teutsch-land einfand, mit dem Churfürsten von Sachsen covjunAirte, und durchseine siegreichen Waffen die der 1.'^ derer Römisch-Catholi-schen, samt ihren Absichten und ihr Glücke, gar starck verrückere.

Am 7. §eprembc. 16zk. ward der zuoor, bey nahe,jederzeit glücklich ge-wesene Qcnsr-zl 1V1I/ bey Leipzig geschlagen. Er Sttäciuirle in eben diesemJahr die StadtMagdeburg,und eroberte sie den wày mit Sturm,weilniemand verbanden gewesen, der den Platz entsetzen kunnte. Man mochtedamals besagte Stadt einen derer schönsten und reichsten OrteingantzTeutschland nennen,und es ward bey der Eroberung dermaßen grausamdarinnen verfahren, daß solches wohl schwehrlich ven jemanden ohneMit-leyden wird angehöret werden können. Denn von viertzig tausend Ein-wohnern blieben mehr nicht als ungefähr 600. übrig, die andern aber wa-ren theils verbrannt theils niedergehauen. Viele oLciers hatten selbstvor demBlut-Bade einen Abscheu, und befahlen die Cörper in die El-be zu werffen, deren mehr als zwantzig tausend nach der See geschwum-rnen sind. Die Weibs - Personen wurden erbärmlich crEiret, und wiekeine mehr verhanden waren , so scheusten sich die Croaten nicht mit de-nen todten Cärpern die Wollust zu büßen. IM/ entschuldigte sichjwarallemal, daß er an denen entsetzlichen kroceäuren nicht Schuld wäre, in-dem die «Soldaten nicht hätten im Zaum gehalten werden können, da dieBürger alle vorgeschlagene conàîonss verworffen, und von keinem Ac-corà etwas hören wollen. Doch ist gewiß, daß nach der Zeit HU/inallen Verrichtungen unglücklich gewesen.

Was nun die erwehme Schlacht bey Leipzig betrifft, so befandensich über ro. tausend Sachsen, wiewohl meistens ungeübtes Volck, dasder von denen i-'giit>schenVölckern höchst-beleidigte, und nunmehro ge-gen den Käyser seyende Churfürst in der Eil zusammen gebracht, bey de-nen Schweden. Auf diese neu-geworbenen Graupen fielen die Käyser-lichen zuerst, und brachten sie in die Flucht. Die Schweden hingegengriffen die Käyseriichen an, als die sich etwas zu frühe nach der Beute um-sahen , und erhielten einen vollkommenen Sieg über sie. Von denenKäyseriichen blieben 7622. auf der Wahlstadt, und sooo. wurden ge-fangen. Die Sachsen vermisseten zooo. und von denen Schweden hat-ten rooo.in das Graß gebissen. Als die Schlacht angehen solte, hielteDU/m der Vorstadt zu Leipzig Kriegs, Rath, und war von ungefähr

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