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Gespräche In Dem Reiche derer Todten ... Zwischen Friderico V. Churfürsten von der Pfaltz, welcher die Böhmische Crone angenommen, und seinem Sohn Carol. Ludovico, ebenfalls Churfürsten von der Pfaltz : so sich in die Fräulein von Degenfeld verliebt gehabt, und darüber mit seiner Gemahlin in ein grosses Mißvernehmen gerathen ist, ...
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geschwinde unterdrücken, als man wohl gewünschet, sondern ihre Aus-rottung allda hat ein wenig mehr Zeit als anderwärts gekostet.

Es befiel mich keine geringe Bestürhung über die von allen Seitenher einlauffende böse Zeitungen, dergestalt, daß ich allen Muth und Hoff-nung sincken ließ,weiter durch die Waffen etwas glückseliges auszurich-ten. Hingegen setzete ich mein Vertrauen auf gewisse l'ràten ,welchezu Brüssel angestellet werden, und meiner Sache, wenigstens gegen dieReichs - Achts,Erklärung, ein besseres Ansehen geben sollen.

Der schon erwehnte Herhog von Braunschweig, ckrMsn, Bi-schoff zu Halberstadt, hatte nach der Präger-Schlacht, meiner Ge-mahlin, auf ihrer Flucht, einen Schwur gethan, daß er ihr wieder zuder Böhmischen Crone verhelften wolle, und führte, zur steten Erinne-rung dessen, einen Handschuh von ihr bey sich. Solcher nun fiel ^nno16rr. in Westphalen ein, und bekam zu Paderborn zwölffsilberne Apo-stel. Denen gab er einen schärften Verweiß, daß sie dem Befehl Christinicht besser nachkämen, der sie in alle Welt hättegehen hciften. Her-nach ließ er Thaler daraus schlagen, und darauf prägen: GOeresFreund, der Pfaffen Feind. Allein in eben diesem Jahr ward ervon dem Qenergi lilly, bey Höchst, unweit Franckflltth, geschlagen,auch einige Wochen hernach in denen Niederlanden, bey kieury, in denArm geschossen. Jedoch er ließ den Arm unter Trompeten - und Pau-cken-Schall abläsen, und blieb ein geschwohrner Feind derer Pfaffenwie vorhin. Zur letzt erhub er sich zu dem König von Dänne-marck, und wolle der, in denen folgenden Jahren, wovon ich bald redenwerde, sich ereigneten Schlacht in Nieder-Sachsen beywohnen, ist aberetliche Monate vochero mit Gisst hingerichtet worden, weil die Feindesesorgten, er möchteihnen, durch fein msrriaüsches Gemüth, annoch gros-sen Schaden zufügen.

Meine Käsn?-und Haupt-Stadt Heydelberg, in der Unter-Pfaltz, ward, in besagtem 1622. Jahre, von dem Lsner-l l-ih belagert,mit Sturm erobert, und jämmerlich zugerichtet. Die unvergleichlicheMbUàc daselbst führeke man weg, und sie ist nachhero dem Pabst ver-ehret worden, wird auch noch jetzo in dem v-àn gewiesen. Die feind-lichen Waffen Hausselen auch sonst sehr übel mallen meinen Landen, diewir nach und nach gantzlich entrissen wurden.