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Gespräche In Dem Reiche derer Todten ... Zwischen Friderico V. Churfürsten von der Pfaltz, welcher die Böhmische Crone angenommen, und seinem Sohn Carol. Ludovico, ebenfalls Churfürsten von der Pfaltz : so sich in die Fräulein von Degenfeld verliebt gehabt, und darüber mit seiner Gemahlin in ein grosses Mißvernehmen gerathen ist, ...
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schlag in meinen Ohren gewesen seyn müsse, ist leicht zu erachten. Ach,meine Gemahlin und tvlimlln, die ihre Wohlfarth auf die Meinige ge-bauet harten , erblaffcken in unsern Gesichtern , und es gieng an einSeuffzen, Wehe-Klagen und Hände-ringen. Man kratz ne hinter de-nen Obren, bisse in die Nägel, und liefe verwirret hin und her. Die Ver-wirrung und das Schrecken aber vcrmehreten sich noch weit mehr/ als einpaar Stunden nachder L-uLüKcher 6enc-K DN^mit seiner siegreichen Lr-mês vor Prag ruckete, um diese SrM,als den Platz worauffast noch allesübrige ankam, zu erobern. Derohalben flöhe ich, mit meiner ksmUis.unverzüglich, aus dem Schlosse in die Alt-Stadt. Aber auch da wardmir von dem íâZiKischen Osncnâl iiiiy zu wissen gethan, daß ich entwederdie Stadt samt der Böhmischen Cron, dem Kävser freywillig wieder ein-händigen, und mich aller Ansprüche auf das Königreich Böhmen ver-zechen, oder des schärffsten Verfahrens gegen mich gewärtig seyn solte.

Ein wahrhafftig Weiser würde ohne Zweiffel gesehen haben, wel-chermassen der sicherste und beste Weg dieser sey, daß man viel ehe ein sogefährliches, und schon wieder weit mehr als halb verlohrnes Kleinod,ohne ftrnereWeigerung vollends von sich werffen, und dessen vorigen Be-sitzer zurücke geben, als durch eine fast rur Unmöglichkeit gewordene Be-hauptung dessen, sich vollends in den äussersten setzen müste. Al-lein dergleichen weise Gedancken wohneten damals nicht in meinem Her-hen. Dannenhero rsldlvirte ich mich zur Flucht, in der Hoffnung, daßdie Zeit Mittel lourmren würde, meine zerfallene Sache -eààen zukönnen. Solche gieng demnach vor sich, und zwar mit so grosser Über-eilung , daß ich vergaß die Crone , um welcher willen ich mir doch so vieleVerdrießlichkeiten gemachst, mir zunehmen. Auch ließ ick das gantzeàbèv zurücke, womit ich mir gar grossen Nutzen hätte schaffen können.

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Das àlliv ist noch von grösserer lmporkä als die Crone. Dennwann dasselbe verlohren gehet, ist dessen Verlust unschätzbar und inepz.radic-Cronen aber kan man allezeit wieder machen lastcn;und es gieberJu-welierer,davon ein einiger vermögend ist, eine Königliche Crone zu four-mren. Wann nur im übrigen das Königreich behauptet ist, so durch ei-ne Crone bedeutet wird.

kkwL.