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Gräfin von Arenberg, damit das Geschlechte von. Jsenburg, wovon ausserihm nichts mehr männliches übrig gewesen, nicht ausgehen möchte, under in denen Armen einer Gemahlin, die schon mancher höher, als Ertz-Stiffter und Stiffter Tstimiret, schlaffen könnte.
Mir meines Orts war, ^nno ls77.be» einerneuen Erh-Bischöffli-chen Wahl zu Cölln, das Glücke dermaßen hold, daß es mir die meistenStimmen zuwande,verstatt,daß ich einem sehr starckencomperenren,nem-lich Lraetto.Herhogen von Bayern, der damals schon Bischoff zu Frey-singen und Hildesheim gewesen,vorgehen ward.
Ich sahe mich demnach, in einem etlich und dreyßig jährigen Alter/zu einem Mit-Glied des vortrefflichsten coiiegu in der Welt, welchessonderZweiffel das Churfürstliche ist,ungeachtet die Cardinäle hierzu neinzu sprechen,und sich selbst den Rang zu zueignen pflegen, wie auch zur Be-sitzung eines mächtigen und reichen Ertz - Bistuhms, erhoben, welches voreinen andern als mich, allerdings ein extmoààs Glück gewesen wäre.Ich hingegen empfand die Freude und Vergnügen, welches eine derglei-chen Erhebung zugeben pfleget, eine sehr kurtze Zeit, indem sich hernachalles in lauter Gall und Bitterkeit verwandelte.
Mein erstes, was ich that, war, daß ich öffentliche Gebete in meinerOicLceL anordnete, um von GOtt einen Frieden in denen Niederlandenzu erbittest,allwo zur selbigen Zeit,durch die Spanischen und HolländischenWaffen, häuffiges Menschen-Blut vergossen worden. In der StadtAcken hatten sich schwehre Streitigkeiten, zwischen denen Römischen Ca-tholischen und denen kroreàmen , angesponnen, zu deren Beylegung mir,und dem Churfürsten von Trier, von dem Käyser, commission aufgetra-gen ward. Wir sendeten derohalben einige von unsern Mmüris dahin,welche aber wenig ausgerichtet. Der Streit hingegen hat gedauret bißàno 1614. da die Stadt m die Reichs-Acht erklähret, und die Protests»,rische Religion daselbst gäntzlich unterdrücket worden, dergestalt, daß de-nen Herren Römisch - Catholischen, durch solche Reichs - Achts, Ernäh-rung , kein Schade zugewachsen.
Eine überaus starcke inclmsîà Hegers ich zu dem Frauenzimmer,und meine Augen blieben aufeinem jeden schönen Gesichte, gleichsam an-geheffret, klebem Ja ich bildete mir,kurtz nach meiner Erhebung zu derGeistlich - Churfürst - und Ertz - Bischöfflichen Würde ein, der Leib einesjeden schonen Frauenzimmers, samt dem was darz» gehörig, stye mehr
werth.