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starcke und gewaltige Herr, der Mächtige in Rrigen; und die-se Lorresponäenr, zwischen dem Bischoff und Diacono, geschiehet zu drey-en unterschiedenen malen. Sobald aber das dritte mal erfolget, wirddie Thüre , auf des Bifchoffs Befehl, aufgeschlossen. Sodann gehetder Bischoff mit ein paar oder etlichenGeistlichen hinein, und saget drey-mal : Friede sey diesem Haust. Wann er in die Kirche hinein kom-met , wird die Kirch -Thüre wieder verschlossen , der Bischoff aber knietvor das Altar und betet, daß GOtt dasselbe durch die Seneàíâron heili-gen , sich durch die Opffer, so daselbst würden verrichtet werden, versöh-nen lassen , und ihr Gebet allezeit gnädig erhören wolle. Mitlerweilefinget die Clerisey, aussen vor der Kirche, die Litaney, die Priester abertragen das Heiligthum, damit die neue Kirche solle beehret werden, ausihren Achseln in einer Lade, und bleiben damit vor der Thüre stehen, bißder Bischoff die Altare , Kelche , Becken rc. geweyhet, welches er fol-gendergestalt verrichtet : Er schreibet unterschiedene , Griechische und La-teinische Buchstaben an die Wände, mucket die Finger in das Wasser,worunter Saltz, Wein und Asche gemifchet, und bezeichnet den Maomit vielen Creutzen, begieffet auchdrn Boden, undalle Wände inwen-dig damit. Nach diesem gehet er wieder vor das Altar und räuchert.Uber dieses alles, machet er alle Winckel voll grüne Creutze, salbet die»selben und setzet Lichter davor, wobey er sich derer Motte gebrauchet rDiese Rirche werde geweyhet, und geheiliget, im Namendes Vaters , des Sohnes und des Heil- Geistes, zu EhrenGVttes , und der glorwürdigsten Jungfrau àr,L , und zumGedächtniß dfises oder fines Heiligen, welchem die Kirche insonderheitsolle gewidmet werden. Endlich zeiget er der neu-eingeweyheten Kirchekseron an , und weiset dessen keli^ien hervor, wann anders etwas da-von verhandln. Und wanndas alleszu Ende und vollbracht, hält derBischoff eine Predigt an das Volck, vor der Kirch-Thüre, von lteüqui-en derer Heiligen, vom Zehenden,vom Opffern, vvm geistlichen Amte,von der jährlichen Kirchweyh und dergleichen, verspricht dabey reichenAbsaß, und beschließet damitdie gantze Handlung^
Lölluam Rhein. Inder hiesigen Nacht barschafft befinden sichdervmaln eine gantz entsetzliche Menge MauM und Schnecken, die an ei-nigen Orten schon zum zweytemnal die Korn- Saat abgefressen, dahersich der Ackermann genöthiget gesehen ,, seine Aeckerzum drittenmalM
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