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„abstatten. Und nachdem Wir nunmehro, wegen hohen erlangten„Alters,verdrossen, durch die vielen Reichs-Tage und schweren Ver-dichtungen abgemattet, auch nichtweniger durch so manche Widerwär-„tigkeit, indie 21. Jahre, unvermögend worden sind, als ein König und„Vater die Crone , über welche doch nichts herrlicher- zu seyn scheinet,«länger zutragen: als haben Wir euch solche, zu treuen Händen, wie-derum anbefehlen wollen. Und weil Wir, in Betrachtung dessen,„was der Todt eigentlich ist, zwar noch leben, der Welt aber allbereitS„abgestorben sind: so wollen wir Uns, an statt des Königlichen Throns„das Grab, und vor dem Reichs-Apffel ein geringes Stückgen Erde„erwehlen, auch solches in dem Schooß Unserer vielgeliebten Mutter,„und Unsers allgemeinen Vaterlandes, bey denen Begräbnissen Unse-rer Vorfahren, Uns vorbehalten haben. Eure Gewogenheit, und„freye Wahl hat Uns auf diesen Thron erhoben, darum auch die Liebe,„so Wie zu euch tragen, euch die Crone wiederum zu einer freyen Ocho-„»irion überlässet. Wann Unsere Vorfahren sich der Regierung bege-ben wollen, haben sie die Crone entweder ihren eigenen Kindern oder„Brudern, oder nahen Bluts Verwandten aufgesetzet. Wir aber über-liefern dieselbe, Unserer vielgeliebten Mutter, dem gemeinen Wesen,„als wessen Vater und Sohn Wir sind. Denn aus blosser Liebe zu„demselben werden Wir aus einem Fürsten ein gemeiner Mann, auseinem gebiethenden Herrn ein gehorsamer Unterthan, und aus einem„König ein Mir - Bürger ,aufdaß Wir einem andern, welcher von stär-ckern Kräffren ist, und dannenhero auch dem gemeinen Wesen mehrNutzen schaffen kan, die Stelle einräumen mögen; warum Wirdann auch die allerheiligste Majestät GOtres, in Unserer Einsamkeit,',von allen Sorgen befteyet, inbrünstig anrüsten werden, daß sie euch,bey desselben Wahl, von oben herab beystehen und segnen wolle. Es"ist demnach nichts mehr übrig, alsdaßWir Uns,gegen euch i'nsgesamt-"vor alle Gewogenheit und Dienste, vor euren Gehorsam, Rathschläge"und Schutz, höchlich bedancken. Und so Wir ja, in Betrachtung des"Zustandes und Glücks, allen mit einander nicht haben zu Gefallen leben'können : so bitten Wir, sie wollen Uns, als die Wir allen und jeden auch„bereits vergeben haben, solches verzechen. Endlich so wünschen Wir„allen gute Nacht, und Messen euch dergestalt in Unser Hertze ein, daßeuer holdseligstes Andencken aus demselben keineswegs kommen solle,"so lange Wir leben; theilen auch, über das, den väterlichen Seegen" allen