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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen zweyen Königen von Polen, nemlich Sigismundo III. und seinem Sohn Joh. Casimiro II. : worinnen beyder grosser Printzen merckwürdiges Leben und Thaten, sonderbare Staats-Streiche und Staats-Fehler, auch sonst notable Sachen und Discurse enthalten ...
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halten worden. Ferner, daß man dem PrintzenRagotzy, welcher ausSiebenbürgen heraus gekommen, und sich mit «âl 6uàen conjugi-ret, bey seiner Rerìrà und erfolgten Abzug aus Polen , den mit ihmerrichteten Vergleich ebenfalls nicht gehalten, sondern seine kZßgAs ge-plündert, und viele von seinen l>oupen angegriffen und niedergehauen.Allein keines von beyden ist mir beyzu messen; angesehen ich zu War-schau, beyder Wieder-Eroberung, zwar gegenwärtig, aber keincswe-ges vermögend gewesen, dem aus dem Zügel der Ordnung sich gerisse-nen Soldaten völligen Einhalt zu thun, sondern zufrieden seyn müssen,daß er sich noch von einer gäntzlichen und Niedermezelung, al-

ler in Warschau gelegenen Schweden, abhalten lassen. Und als dermitdcm Ragohy getroffene Vergleich gebrochen worden, war ich wohlà Teutsche Meilen von dünnen, wo es geschehen , hatte auch gar kei-mn Wohlgefallen daran, da mir die Zeitung davon zu Ohren gelan-ge.

Als die Noth recht grvß gewesen, habe ich zu Lemberg . in derHaupt-Kirche. bey dem grossen Altar, vor dem Bilde der Heil. JungfrauiàiX ; unter der Messe, welche der Päbstliche dluncius Matten,, ku-tzvor Aufhebnng der heiligen Hostie, in Benseyn vielen Volcks, und ei-ner grossen Menge der Geistlichkeit, ein Gelübde gethan, welches alsolautete:

Ich Johann Casimir , durch deines Sohnes, des Königs al-ler Könige, und meines HErrn, wie auch deine Barmherhigkeit Kö-nig, werffe mich zu deinen heiligsten Füssen nieder, und erwchle dich heu-te zu meiner katromn und Königin meiner Herrschafften, und über-gebe mich und mein Königreich Polen,das Groß-Herhogthum Litthauen,Reussen,Preussen,Masovien, Samogiethen,Liefland, Czernichow rc. dieà-mêe beyder kààen und allesVolck,in deinen besondernSchuh undSchirm. Ich flehe deine Hülste und Barmherhigkeit in diesem be-drängten und gefährlichen Zustande meines Königreichs, wider die Fein-de der Heil. Römischen Kirche, demüthig an. Und weil ich durch dei-ne grosse Wohlthaten verbunden, nebst meinem VolEe, zu einem neu-en und eyfrigen Verlangen, dir zu dienen angetrieben werde, soverspre-che ich in meinem, meiner Grossen und meines Volcks Namen, dir und-einem Sohne, dem HErrn JEsu CHristo, daß ich deinen Dienst und

Zr » Ehre,