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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen zweyen Königen von Polen, nemlich Sigismundo III. und seinem Sohn Joh. Casimiro II. : worinnen beyder grosser Printzen merckwürdiges Leben und Thaten, sonderbare Staats-Streiche und Staats-Fehler, auch sonst notable Sachen und Discurse enthalten ...
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Ehre, allenthalben, durch das Gebiethe meines Königreichs, mit al-lemFlcisse fortpflanzn will. Über dieses verspreche und gelobe ich an,daß, wann ich durch deine vielgüitige Vorbitte, undgrosse Erbarmungdeines Sohnes, den Sieg über die Feinde, und sonderlich über dieSchweden erhalte ; ich es bey dem Heil. Apostolischen Stuhl dahin brin-gen will, daß dir und deinem Sohne, zur Dankbarkeit; dieser Tagjährlich gefcyret, und solches auf ewig beobachtet werde. Daß ichmich auch, mit denen Bischöffen meines Reichs bemühen will, damitdas,was ich verspreche, auch mein Volck in Acht nehme. Weil ich abermit grosser Wchrmtth deutlich sehe, daß wegen des Seuffzens und derUnterdrückung des gemeinen Volcks, von deinem Sohn dem gerech-ten Richter, Pest, Krieg und andere Plagen, diese sieben Jahre überin mein Königreich sind geschicket worden: so verspreche und gelo-be ich über dieses an, daß ich nach erlangten Frieden mit allen Ständenalles genauuntersuchen will, damit das Volck meines Königreichs vondenen ungerechten Beschwerungen und Unterdrückungen befteyet wer-de. Thue es, o du barmherhige Königin und Frau! daß, wie du mirden Sinn, zur Abfassung dieses Gelübdes gegeben, du mir auch alsobey demem Sohn die Gnade erlangest, solches zu erfüllen!

Sobald ich solche Gelübde gethan hatte, fieng der anwesende8enar und gantze Hos meine Worte auf, und verpflichtete sich denen-selben ebenfalls. Allein weil gleichwohl etliche Monate hernach dasHaupt-Treffen vrrlohren gieng, welches zwischen mir einer, dann de-nen Schweden und Brandenburgern anderer Seiks, bey Warschauvorfiel, die Feinde folglich einen wichtigen Sieg über mich erfochten:haben ücoprischeKöpsse über dieses Gelübde allerhand Oossen gemachet;worinnen sie doch unrecht gehandelt; angesehen die Hülffe einem Ge-lübde gar nicht nothwendiger Weift gleich nachfolgen muß, sondern als-dann erst erscheinet, wann eö dem Himmel wohl gefället.

Wie hat es dann bey euch um die 6ours§e ausgesehen ? mein Sohn !Ist es etwa damit nicht allzmichtig gewesen»