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dem, zu lscunckren, und der Pabst, samt der Geistlichkeit, that eingleiches. Der Groß-Fürst 2uài , achtete ihn lange vor sehr geringe,biß er àno 1628. von demselben in seiner käsn? belagert wurde. Erwolle es zwar mit denen Polen wiedergutmachen, und gab die gefange-ne Printzeßin àis, des ersten falschen Oemerrü Gemahlin, nebst ih-rem Vater, den Waywoden vonäenclomir. und allen andern gefange-nen Polacken loß ; allein hiemit ward nur übel ärger gemacht, Denndie entledigte so genannte Groß-Fürstin, begab sich alsobald in das Lagerdes falschen Oemerrii ii. umhalftte denselben, und hertzete sich vor dergantzen àmês mit ihm, wodurch jederman desto stärckerzu glauben an-fieng, daß es nothwendig der rechte Oemsrà seyn müste.
Wie der Czaar 2uái von dieser Begebenheit Nachricht erhielt,wolte er vor Unmuth gantz aus der Haut fahren, und man sagt, er habesich allerhand unerlaubter, aus der Schwachen Kunst herfliessender Mit-tel bedienet, den falschen Oemsrrium i! mit denen bey ihm seyenden Po-len und Moßcowitern, bonder StadtMoßcauhinweg zubringen. Je-doch alles dieses war nicht hinlänglich, die Stadt von einer sehr lang-wierigen Belagerung zu befteyen, welche biß 1612. gedauret, da sichder, statt meiner auf den Schwedischen Thron gestiegene Carl lx. wel-cher nunmehro mit denen Russen wieder Friede gewachst hatte, solcherannahm, und den berühmten 02nsrgl,)zcob cls Is Laräls, mit 5222.Mann, lauter auserlesene Schweden dahin schickste, der die Stadt glück-lich befreyete; wovor der Czaar, denen Schweden, die Gränh-Festungirexboim, abtreten muste.
Ob nun wohl der Czaar hierdurch ziemlich Lufft bekam, so gierigeich ihm doch nunmehro selbst desto offenbarer und schärffer zu Leibe, bela-gerte gleich zu Anfang des iSio.Jahres die Festung bmolennko, schlugauch die Moßcowiter samt denen Schweden bey ciulln, als sie den Ortentsetzen wollen. Endlich merckten die Rußen wohl, daß ihr Reich,bey so-gestalten Sachen, nur ein ibsaci-um seyn dörffte, auf weichem,die Polen und Schweden, eine imgoeclir nach der andern, auf dererRussen Unkosten, spielen würden. Derehalben ànànîften sie Lnao1610. den zweyten falschen Oemeerium, und stießen zugleich den bißhe-rigen Czaaren, kslUîum 2uài , ins Kloster. Mir hingegen machten sieweiß, als wann sie meinen Printzen lâaiàm, zu ihrem Czaar erweh-len molten. Hiemit war der falsche Osmernus ii. aufeknmal rumiret,weil ich ihm, samt meinen Polen, nunmehro selbst nach Leib und Leben
Uu r stunde.