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sehen Huren- Kinder rsdt! Ob nun gleich die Gemahlin deü falschenOcmennder ersten Wuth, wie gedacht, entgangen war,kunnte sie dochdenen Händen derer Russen nicht gäntzlich entkommen, sondern wurde,nebst ihrem Vater,gefangengesetzet, muste alles wieder hergeben, wassie von dem Bräutigam bekommen hatte, auch der Vater noch ins beson-dere 82-O2O.Thaler crlegen,womit ergleichwohl seine Freyheit noch nichterhieltssondcrn sahe sich gezwungen noch ein paar Jahre im Gefängniß zuschwitzen.
Nachdem L-â-g mit dieser Arbeit fertig gewesen , bestieger selbst den Rußischen Thron. Er war aber kaum zum Gross Fürstenausgeruffen worden, jo entstünde schon ein Geschrey, daß vemernusabcrmal entwischet und in Polen àv-ree, hingegen ein anderer an sei,ner Stelle ermordet wäre, worüber nicht wenig erschrack, und al-lerhand listige Dinge vornahm, das Volckzu verhindern, diesem Ge-rüchte Glauben beyzulegen. Anfangs zwar wüste niemand, wo derneue vemsriius eigentlich seyn solte. Es währete aber nicht lange, soließ sich ein Polacke, Namens sob-mnes , und seiner l^vsäon ein Schul-meister , darzu gebrauchen. Solches geschahe r 626. in eben dem Jahr,als der erste falsche Ormsià ermordet worden ; und das war asto derandere falsche vemeniur.
Dieser klcuäo - Osiàrius ii. bekam , wie der vorige, bald einengrossen Anhang, von Polen sowohl als Moßcowitern. Weil er abergerne wissen wolte, ob auch allen zu krauen wäre, die ihm zufielen : soverlangte er von einem seiner vertrauten Freunde, 23 ruái genannt, daßer ein i'ourmer mit ihm halten, und ihn vom Pferde herunter stossen sol-le. Als nun solches geschahe, liess das Volck Hauffen-weise zu, undlegte dem ^ruski die Knittel hinter die Ohren, daß ermit ihrem neuenGrossFürsten so unbedachtem umgegangen wäre. Hieraus urtheiltederprêecenàte Oemecrmb es müsse denen Russen ein rechter Ernst seyn,und gestünde selber, daß er sie auf solche Weise hätte propren wollen.Hernach that er denen Moßcswitischen Edelleuten, die es mit dem Groß-fürsten 2mki hielten, einen unerhörten Possen. Denn er ließ ein Lclíâausstreuen, daß alle Knechte zu ihm kommen, und ihm schwehren sol-len, so wolte erihnen nicht nur die Land-Güther, sondern auch die Wei-ber und Töchter ihrer bißherigen Herren zueignen; wodurch cine ent-setzliche Verwirrung in dem gantzen Rußischen Reiche entstünde.
Der Betrug dieses vsmerni il.war mir gar wohl bcwust, befandaber dennoch vor rEam, ihm unter der Hand, von einer Zeit zur an-dern,