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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen zweyen Königen von Polen, nemlich Sigismundo III. und seinem Sohn Joh. Casimiro II. : worinnen beyder grosser Printzen merckwürdiges Leben und Thaten, sonderbare Staats-Streiche und Staats-Fehler, auch sonst notable Sachen und Discurse enthalten ...
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U^49S^ZU_

stunde. Ek reririrte sich zwar zu denen Tartarn und Cosacken, und führ-te auch seine pra-eenä!, te Gemahlin ^rig mit sich. Indem er aber mireinem Tartarischen Fürsten auf die Jagt reichen wolte, wurde er vonsolchem hinterwärts vom Pferd herunter geschossen, und solches zur ke-v-MZe, weil er ehedem etliche Tartarn hatte prügeln lassn. Das er-eignete sich - 6 so. undgleich darauf brachte die so- beèitelte Groß-Fürstin

emen Printzen M Welt, welcher Osmsrriu^ genenuct worden,und in dem Rutschen Reich ebenfalls einigen Lerm angerichtet, wiearch noch, as. Jahre hernach ein vierter frisch-r r-emernus gethan ^wo-von ich aber allhie mcht weiter reden kan, sondern die Historie von denenVeMSkriis mit dieser Nachricht veschlicssen muß, daß der kleine ldcme.rrws, so die Tochter des Waywcden von äsnäomir Xi-rris von dem zwey-ten falschen gebühren / ânna 161 §. aufBssehl des neuen Czaa-

ren, kàkLcì tcLàrc,^r'.ekls,att einen Pfatgestecket,und die Mutter im Ge-fängniß hingerichtet worden; angesehen sich seinetwegen in Mrßcau be-reits neue Verwirrung cmgeiponncn, auch demselben die Stadt LsiluMsa)on gehuldiget gehabt.

Daß es denenRussen einrechterErnst gewesen seyn solle , meinenPrinhen U -ickisl-rum zu ihrem Czaar zu haben, daran zweiffele ich garsehr. Jedoch dem seye wie ihm wolle, so trachtete ich dennoch mich die-ser Gelegenheit zu bedienen, und mir selbst das gantze Rußland rmkcr-thänig zu machen. Ich ließ dannenhero meinem Prmtzen, und euremHald-Bruder, diiûàho, von denen Russm zwar, als ihrem Czaarcnhuldigen, schickete ihn aber kemesweges nach Moßcau, hub auch des-wegen die Belagerung vor Smànào nicht auf. Dargegen sendete ichein velackemenr» von 70000 Polen , in die Stadt Moßcau,

und ließ k>ollession von dem daselbstigen Czaarischen Schlosse nehmen.Hiernechsi drunge ich auf die Auslieferung des abgeätzten Czaaren L-.tilii Muriel, welche erfolgte, und es haben die Memigeu diesen unglück-seligen Prmtzen, àao rsli.im Gefängniß crepixen lassen; zwischenThoren und Warschau aber, auf dem Felde, lieget er begraben.

Wäre daß Eisen damals, weit es warm war, von mir rechtgeschmiedet worden, hättt-ich vielleicht das gantze grosse Rußische Reich,auf m-ch und meine Emilie bringen können. Allein ich zauderte zu langemit Venen desfalls nölhigenAnstalten, wannenher 0 die Rußen solche Zeitergriffen, und wieder auf die Hinter- Beme traten. Hierzu nun mochten«umfreylich die Kxcämeiner,inzwischen nach Moßcau gesendeten 1>ou-xen,keinen geringen Anlaß gegeben haben. Denn etliche von ihnen fuhr-