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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen zweyen Königen von Polen, nemlich Sigismundo III. und seinem Sohn Joh. Casimiro II. : worinnen beyder grosser Printzen merckwürdiges Leben und Thaten, sonderbare Staats-Streiche und Staats-Fehler, auch sonst notable Sachen und Discurse enthalten ...
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Dieser rriumpkïrte nunmehr» fast allenthalben, und sein Anhangbelieff sich auf etliche hundert tausend Menschen, die ihn allenthalbenzum Groß-Fürsten ausrufften, und dabey schrien.: GOtt gebe, daßdie rechte Sonne in Rußland scheine! XVir haben bißheroin lauter Finsterniß beym Lichte gesessen; nun aber gehet derMorgenstern auf. Ja >6àa ließ so gar die Mutter des ermorde-ten O-metrü, welche üder IOO. Meilen von der-Stadt Moßcau relsZiretgewesen, holen, gab sie vor seine Mutteraus, führte sie zu Fuß, beyderHand in die käenr, und ward hinwiederum von ihr als ein leibli-cher Sohn träLbret. Mit wenig Worten zu sagen, writes spielte seinenunerhörten Betrug biß 1626. dergestalt wohl, daß ein jeder, der dasGlücke des Betriegers gehöret, oder noch hören wird, erstaunen muß;wiewohl es ihn endlich freylich -àn-àn-rte, und verhängete, daß er in-einem grossen Tumultjämnmlich ermordet und zerstümmeltwurde.

Das erschreckliche Ende seiner Herrlichkeit ereignete sich gleich nachVollziehung seines Beylagers, mit der schon-erwehntm Tochter desWaywodenvon Senllomi,-, und der Haupt» Rädels, Führer der co«.Lpirscion war llsillius^uski. Solcher hatte auch schon vorhero wieder-ihn conssslriret, wurde ergriffen, gepeitschet, aufdie lonur geleget, undzum Todte verdammet. Indem er aber seinen Kopff bereits auf denPflock geleget, und der Hencker den Hieb mit dem Beile thun wà, kamein Lourier, und brachte ihm von dem falschen Oemscno Gnade, wel-ches der Himmel sonder Zweiffel darum so gesüget, damit dieses Instru-ment, das den falschen vemelrium verderben solte, nicht vor der Zeit zer-nichtet werden möchte. Viele Polnische O-mes, so die Braut nachMoßcau begleitet, Frauen und Jungfrauen, wurden genothzüchtiget,und die Russen nahmen sie mit sich nach Hause, damit sie ihre Schandefein eine gute Weile mit ihnen treiben können. Der neuen Groß Für-stin würde es in der ersten Wuth nicht besser gegangen seyn. Alleinweil sie sich vor Angst unter dem Rock ihrer alten Hofmeisterin verkro-chen, welche niemand, ihres hohen Alters und runtzlichten Gesichtes we-gen , zum Beyschlaffmitsich nach Hause zu nehmen verlangte : also bliebsie, biß der Lerm vorbey, verborgen. Bey nahe zwey tausend Polen,worunter sich viele ehrliche Leute befanden, die bloß aus (âîolìie aufdas Beylager gezogen waren, wurden in diesem Lerm, binnen 8. Stun-den ermordet; Massen man solche Zeit über, in der ganhen Stadt, nichts.anders schreyen hören, als nur dieses: Hauerodr! Haue die polni-

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