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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen zweyen Königen von Polen, nemlich Sigismundo III. und seinem Sohn Joh. Casimiro II. : worinnen beyder grosser Printzen merckwürdiges Leben und Thaten, sonderbare Staats-Streiche und Staats-Fehler, auch sonst notable Sachen und Discurse enthalten ...
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nen; allein sie thaten es nicht, sondern liessen den ^moislci über denschmalen Damm in das freye Feld rucken. Nachdem dieses geschehen,rsnAitte er seine àmèe ohne Zeit-Verlust en cls Làiis, griff denErtz-Herhog an, und schlug ihn dergestalt, daß er mit Verlust zooo.Mann derer Seimgen das Feld räumen , auch alle Stücke undim Stiche lassen müsse. Solche Laczüis ereignete sich den 14. ssnusril-s88. und das Unglück hörete damit noch nicht auf den mehrbesagtenEctz-Herhog zu verfolgen, sondern hatte ihn noch etwas weit schlimmcrsbestimmet. Derselbe war nemlich, mit denen Vornehmsten derer Ger-ingen , nach erlittener Niederlage, in ein übel befestigtes SchlesischesStädtlein, Prtschen genannt, geflohen. Wiewohl er hatte die Thoreallda kaum hinter sich verschlossen , so klopffte Xmnmàí mit seinen Lsno-nen schon davor an, die so viel wirckten, daß sich ûàimìiignus, samtallen bey ihm seyenden , folgenden Tages gefangen gab; da er dannnicht eher wieder loß gekommen, biß er eine völlige Verricht auf die EronPolen gethan.

In währendem Inrerregno, ehe ich auf den Polnischen Thron ge-langete, fragteTammski, einen anwesenden Italiänischen àivítâten-Steller oder Wahrsager, 8cor genannt, wer in der bevorstehendenWahl würde König werden ? Hierauf gab 8cor mehr nicht als so vielzur Antwort : l)L^8 voler. Xsmsklc!, mit einer solchen Antwort

nicht sonderlich zufrieden seyende, ließ sie aus der Acht, wüste auch nicht,was der Wahrsager damit haben wolle. Als aber die Wahl meinePerson getroffen hatte, so wurden ihm erst die Augen geöffnet, daß dasWort wann es rücklings gelesen wird, ävLl) heißet.

Daß ich ganh sonderbaren LZsrä vor den Tamoi-Ki und seine gantzekâmilis gehabt haben müsse, ist leicht zu erachten. Allein viele anderevornehme Polnische Häuser machten darüber scheele Augen, und verur-sachten mirdeöwegen allen nurerdencklichen Verdruß. Des mit Oester-reich gehabten Widerwillens ungeachtet heyrathete ich eine Printzeßi'n,Anna genannt, aus diesem Hause, die auch 1592. gekrähnet worden.Mit dieser Heyrach aber waren die Polen, ja auch der ^àsltt , nichts»frieden, und fiengen , mich zu àgrímren, allerhand verwirrte Hän-del an. Es wurde dannenhero ein Reichs-Tag gehalten, der Verwir-rung abzuhelffen, und da muste ich angeloben, ohne Wissen und Wil-len der k-pubücden Polnischen Thron niemals zu verlassen, auch keinenLron-Erben zu sehen. Ja es solle mich an der Erfüllung dieses Verspre-

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