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leben und sterben wollen. Was den Vater betrifft, heyrathete er nachrhremTodt eine EvangelischeGemahlin,welches Ouniiiä,aus demSchwe-dischen Hause Lielcke gewesen.
Stcpkanus Lacori, ein sehr löblicher König von Polen, starb, und *der Todt warff durch diesen Riß keinen kleinen Zanck-Apffel, oder ko-mum lriâiî. in das grosse Königreich Polen, welcher verursachte, daßsich von i s86. biß 1687. ein li'làgrmm ereignete. Ich warzwar noch nicht völlig ro. Jahre alt, kam aber gleichwohl, als einvon der Mutter her, mit aufdas^pct.erwehlet zu werden. Unter mei-nen Lompetenrcn befanden sich der Moßcowitische Printz 1 beoäoruc,ingleichen derTartar-OiZm.die doch beyde mir lange nicht so vieleSorgenverursachten,als der Ertz-Hertzog ^laxirni!>2n von Oesterreich, ein BruderKäysers ktuäcilpKiU. der sich ebenfalls um die Polnische Cron bewarb,auchwircklich einestarcke Parthey m Polen hatte, die ihn mit aller Ge-walt aufden Thron setzen wolte. Von dem Tartar- LKzm ist sehr merk-würdig , daß, als man ihn gefragtt, wie es mit der Religion werdenwürde, woferne er König in Polen werden solte? dersà geantwor-tet: ^uns konrilsx meu8 ponlifex , kuus l.!ickerus MSU8 t.ulberu5 sllo.
Ferner, welchermassen sein Gesandter, um ihn denen Polen desto bes-ser zu recommenàiren , als eine besondere (chäät, von seinem Hermgerühmet, wie er gar nicht cli-là oder zärtlich gewöhnet sey, sondern nutrohen Pferde-Fleisch vor lieb zunehmen pflegte, im Fall nichts besstrsyerhanden wäre.
Endlich drang der berühmte Täolsiri, welcher cIpZbls war sowohlà Cantzler als ein Feld-Herr zu seyn, und mich mir seinem gantzen An-hang zum Polnischen Thron beruffete, durch, und setzte mir, den z. äcl-venr-Sonntag I s87.zu Cracau die Polnische Crone auf. Solches zuhintertreiben, lagerte sich der Ertz'Hertzog ààiilz!, mit einer starckenàmêe fûnff Meilen von Cracau, und machte gar Mns den Orr zu bela-gern. Es gieng derohalben der behertzte 2 -imoislci denen Oesterreichernentgegen, welche sich darauf nach Schlesien biß io. Meilen von Breß-lau zurücke zogen. Ob nun schon unter Weges viele Ungarn zu dem Ertz-Hertzog gestosstn waren, mithin dieser weit stärcker als Xamoicki gewe-sen; rskolvirte sich solcher dennoch denselben anzugreiffen. Bevor esaber geschehen kunnte muste ^molsLj einen engen Damm xäen, wowehr nicht, als r.biß z. Reuther neben einander reichen kunnten. Einedergleichen àllâgs hätten die Oesterreichergar leichtlich verhindern kön-