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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen zweyen Königen von Polen, nemlich Sigismundo III. und seinem Sohn Joh. Casimiro II. : worinnen beyder grosser Printzen merckwürdiges Leben und Thaten, sonderbare Staats-Streiche und Staats-Fehler, auch sonst notable Sachen und Discurse enthalten ...
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licb sts Zu verbergen suchen? Glauber ihr dann , daß, weilGGct diesem anwesenden fremden keinen Aropff verliehen,er ihm darum das Paradies nicht sowohl, als euch selbst ge-ben könne? Ach allerdings! Und wir wrsten ja aus demEvangelio, daß es weit beisör ist einäugigt, bucklicht hin-ckend, oder ohne Rropff in den Himmel einzugehen, als mireiner schönen Gestalt, oder dem vollkommensten ISopff al-ler Arögste, in die Hölle gemorsten zu werden. Nun wohl-an mein Sohn! wir wollen denen blânor^m und Völckern der Erdeihre Haar-Zöpffe, ihre Kröpffe, und worauf sie sonst mit ihrer Là-6lon gefallen, immer lassen, und uns zu unserer Historie, der eingeführ-ten Gewohnheit in dem Reiche derer Todten gemäß, wenden. Ichaber werde mit der Mcinigcn sogleich den Anfang machen.

Mein Vater, ZvKsnnsr M. KsuiZ in Schweden, war LutherischerReligion, ober bekannte sich doch wenigstens mit dem Munde darzu;dstMutter Catharina hingegen -â-rítte der Römisch-EarhslischenKirche, weil dieselbe eine Tochter Königs Agirmunäi .^uAustr von Polengewesen. Ihr einiges Dickten und Trachten gieng demnach dahin, daßich in der Catholischen Religion möchte erzogen werden, welches mei-nem Vater gar wohl gefiel, indem er davor hielt, es könnte mir dieRömisch-Catholische Religion in Schweden nicht schaden, und denenHerren Polen würde ich dadurch desto beliebter werden. Ais nun meinInfor-Mwl-, árnoî6Qr«às, merckenließ, daß er sich bemüdete mir Lu-therische ?Qnciplä beyzubringen, auch deswegen mit meinem Vater meinen Wort-Streit verfiel, zuekete dieser den Degen wider den ilà-Mülvrcm , und sprach t bäucgbiüd'iüum MLUM inlpem urr'm 5 ouLlìegni»du solt NUN meinen Sobn so erziehen, damit er Hoffnung ha-be zu begdenReichen , nemlich zu dem polnischen sowohl , alszu dem Schwedischen, zu gelairgen. Bald hernach entfernestman diesen lntormärem vollends gäntzlich von mir, worgegen sich dieHerren Jesuit«, oder andere Röuüsth-Catholische Geistliche, fleißig zumir hielten. Solche wendeten alle ihre Kunst an, mir einen Haß ge-gen die sogenannten Ketzer zu mh>iuren, und gewanen mich dergestalt,Laß ich tuemals etwas sonderliches gethan, wann nicht zuvor geistlichePersonen zu Rathe gezogen waren, àno i szz. starb meine Mutter,und ließ mich bey ihrem Abschied aus der Welt, samt meiner Schwe-ster àa , schwehrm, daß wir bey der Römisch-Catholischen Kirche