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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen zweyen Königen von Polen, nemlich Sigismundo III. und seinem Sohn Joh. Casimiro II. : worinnen beyder grosser Printzen merckwürdiges Leben und Thaten, sonderbare Staats-Streiche und Staats-Fehler, auch sonst notable Sachen und Discurse enthalten ...
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Ären solten, und deswegen bald unverrrchter Sache abermals auseinandergegangen wären; so fand sich ein gewisser Einwohner daselbst, der vondem Acker-und Honig-Bau lebte, und so viel herbey zu schaffen wüste,daß sich alle und jede damit nothdürffrig versorget sahen. Weil er nunein guter Haus-Wirth war, auch zuvor schon sich durch seine Gutthä-tigkeit einen.«rossen Ruhm erworben hatte, und man im übrigen wüste,daß er eine Zeitlang zwey sehr heilige und Wunder-thuende Männerin seinem Hause gehabt, so schriebe man den reichen Überfluß von Lebens«Mitteln, welcher sich, beyder ereigneten Hungers-Noth an demselbenOrt, in seinem Hause fand, grösten Theils, dem zurücke gelassenen See-len derer heiligen Männer zu, und meineten dahero alle Wahl-Herren,daß sie keinen bessern zu ihrem Regenten erwehlen könnten, als denjeni-gen, auf welchem der Seegen GOtles so augenscheinlich ruhete» Dem,mach ward kisüus einstimmig zum Hertzog erwehlet, und bestieg mit feinenaus lindenem Baste gemachten Bauer-Schuhen, unter einem allgemei-nen Frohlocken, den Polnischen Thron. Das Jahr sein«: Wahl so-wohl , als das Jahr seines Todtes, ist ungewiß. Man hält aber davor,er seye in dem Hunderten Jahr seines Alters, àno 842. erwehlet worden,und 86-. verschieden, dergestalt, daß er bey nahe 120. Jahre gelebet ha-ben müsse. Seine Nachkommen machten zwey Haupt-Linien aus»Aus der ersten stammeten die Polnische Hertzoge und Könige her, unddavon ist der männliche Zweig mit König e3slmiro l!lâZ,io àno 1370.und die so vonder weiblichen Linie hergekommen , mit euch, mein Sohn!abgegangen. Von der andern Haupt - Linie sind die Schlesischen Für-sten entsprossen, davon der letzte Piastische Hertzog vonLiegnih, Briegund Wohlau, George Willhelm, Lnno 1675. den Weg aller Well ge-gangen, dergestalt, daß der höchstgesegnete Piastische Stamm, darun-ter ich und ihr, meiner Mutter wegen gehören, in Königlicher und Fürst-licher Würde, theils in Polen, theils in Schlesien langer als 800»Jahre geblühet, welcher langen Daurung sich anjeho wenig Kö-nigliche und Fürstliche Stämme in der gantzen Welt rühmenkönnen.

Vergebet mir, mein Vater! Er ist mit dem Schlesischen Hertzog,George Willhelm zu Liegnitz, noch nicht einmal völlig abgegangen gewe-sen; sondern das hat sich erst nck seiner Schwester Todt, die ckàt»

XXXlX.Lncr. Ss hieß,