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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen zweyen Königen von Polen, nemlich Sigismundo III. und seinem Sohn Joh. Casimiro II. : worinnen beyder grosser Printzen merckwürdiges Leben und Thaten, sonderbare Staats-Streiche und Staats-Fehler, auch sonst notable Sachen und Discurse enthalten ...
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seinem Bette erschienen , drückte er ihnen allerseits die Hände auf dasfreundlichste , und überreichte ihnen einen Becher voll vergütetes Geträn-cke, gleichkam, ckls ob sie daraus mit ihm den-Trunck thun sotten.Die guten Leute, weiche sich von einem Sterbenden, und Bluts-Freund,nichts Böses vermutheten, trancken denselben auch ohne Bedencken aus,Mieten aber das tödtliche Gisst gar bald in ihrem Leibe, und gaben kuchdaraufihren Geist mit gantz jämmerlicher Pein auf. Nun suchete zwarkopîà diese abscheuliche That vor dem Volckzu verhelerr, und gab vor,es feye ein Straf, Gerichte derer Götter, welche derer so plötzlich Gestor-benen verrätherische Anschläge, die sie wider ihn und seine Kinder jeder-zeit geführet, aufsolche Weise hätten bestraffenwollen. Allem da manihre Leichnamme unbegraben weggeschmissen hatte, ft ereignete sich, daßaus denenselben eine unzehlige Menge Mäuse hervor wuchsen, weiche denkopieium, seine Gemahlin und Kinder, überall verfolgten, sie anfielen,bissen und nagten, welche Mäuse weder Feuer noch Wasser,weder Mauren noch Thüren , abzuhalten vermochten. kopieius be-gab sich auf eine Insel in der Weichsel; aber die Mäuse schwummennach, undhiengensichdermassenan denKcchn, daß die Schiff-Leute be-sorgten , sie würden die eichenen Bretter durchsressen, mithin verursachen,daß sie alle ersauffen müßen, ehe sie an das Land kämen. Wiewohl sienun endlich das Land erreichten, ft wurden dennoch erstlich des popiell Kin-der erbärmlich von denen Mäusen aufgefteflèn, hernach seine Gemahlin,und zuletzt traf ihn die Reyheselbst.

Nach kopielj il. Untergang und erschrecklichen Ende, ward in ei-nem neunzehnjährigen InkerrsAno, von àno 8 rz. biß àno 84?. àWahl-Tag nach dem andern angestellet ; man kunnte aber auf keinem,wegen derer vielenkäonm, die einander rechte Feldschlachten lieferten,wegen eines neuen Regentens zur Richtigkeit kommen. Die Söhnedcrerjcmgen , derer Vater so meuchekmörderischer Weife hingerichtetworden , liessen sich zwar äusserst angelegen seyn ihrem Vetter zu kuccectt-ren. Die Polen hingegen hatten gantz kein Gehör darzu, theils, weil siedie erforderlichen VusUtättn nicht an sich hatten, theils auch, weil daskoptische Geschlechte in einen solchen Abscheu gekommen war, daß esdie Unschuldigen mit denen Schuldigen entgelten müßen. Endlich ge-schahe es, daß, unter währender Reichs-Versammlung zu crurvick,ein grosser Mangel an Proviant entstünde. Wie nun die anwesendenWahl-Herren nicht wüsten, wo sie zu brocken oder zu dessen herneh-men