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liches. Jedoch hat mancher Gesandter einen heimlichen Zugang, wann er z. E.von diesem oder jenem Printzeneine wichtige Summa gefchencket bekömmet, da-mit er seinem Interesse lävorssire.
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wieder ein anders von Paris. Weil der Abtkrcuner, ^Aent desPrintzenRagotzy, seinem Principal ein cspiml von 8 os. tausend i-ivres, so dieser auf demRath-tzaus allhicr stehen gehabt-verthan, so hater sich nach der kicesräie meineAbtey reüriren wollen ; ist aber, auf Orllre des Königs, aireiiret und in die kslmiegebracht worden. Nachdem er sich nun, seiner begangenen Missethat wegen über-zeuget befunden, ist er gleich Anfangs auf die Gedancken gefallen, sich an ein Lei-nen zuhängen, das er von seinen Slrumpff-Dändern gemachet- Als aber dasLeinen zerrissen, hat er von einem Jungen, der ihm aufgewartet, ein Scheer-Mes-ser geborget, und sich damit die Kahle ab - auch die Adern an denen Armen entzwei-geschnitten, hernach aber, auf daß er ja nicht etwa den Todt nochmals entgehenmöchte, sich in zwey Matratzen gewickelt, worinnerr man ihn, in seinem eigenenBlute, erstickt gefunden-
Hilff GOtt! wie verblendet ist doch mancher Mensch! der in den Taß,Wie ein tummesDieh hineinlebet, sich zueignet, was ihn: nicht gebühret, folg-lich aber der Welt zu einem Spott wird; und endlich auch seine ewige Wohlfarth,durch einen Selbst-Mord, vollends verschätzet, da ihm doch GOtt noch vielleichtZeit und Raum zur Busse gegeben hätte.
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Dieser Abt muß ein rechter Schlucker gewesen seyn, wann er seit des ssagoryAbreise aus Franckreich 800. tausend divres verthan; da dann auf ein Jahr mehrals hundert tausend i-ivres kommen. Man solle meinen, es wäre einem, der we-der Weib noch Kind zu ernehren, auch sonst nicht verbunden einen grossen Staatzu führen, etwas unmögliches. Jedoch, wo sinne ich hin? Warum etwas un-mögliches? Mit Huren, und durch das Spielen, kan man ja wohl weit mehr, alsso viel, durchbringcn. Dieser Abt »renne- ist, mehr als einmal, mit dem Prin-tzen Ragotzy in der Kutzsche gefahren, und, um des Printzcn willen, in manchergrosser com^nie, wohl gelitten gewesen. Er war auch ein sehr guter Freundvon dem zuBerlin gehangen gewordenen clemenr, als dieser noch in des RagotzyDiensten gestanden, und im übrigen ein rämrter Kopff wie der andere. Wie-wohl alle rsKni-te Köpffe nehmen endlich gemeiniglich ein schändliches Ende,wannsich der^Ksr-Ker der Ehr-und Redlichkeit nicht zugleich in ihnen befindet. Hie-mit à viel»! Schönste àmbâlon ! Die Zeit will, daß wir unser Gespräch endigen-
Hlox-rnäson.
ä vieu! Werthester Graf! Habt Danck vor eure an-emhme conversation.
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