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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der schönen Montbason, einer gebohrnen Hertzoglichen Fräulein in Franckreich, die sich nachhero an unterschiedene Printzen verheyratet gehabt, un dem Frantzösischen Grafen von Clermont : worinnen beyder Personen Leben und Fata enthalten ...
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hung. Er hieß uns aufstehen, und ermahnete uns, durch künffnges gu-tes Wohlverhalten, den Fehler vollends auszulöschen. Hierauf küsse-ten wir ihm die Hände. Die, so mit uns gekommen waren, legten i h-re o acuîànsz ab, lobeten des Grafen von Derby Großmüthigkeit, underboten sich zu aller Gegen-Erkänntniß. Nun war die Frage, wannwir getrauet werden sollen? Derby sprach, es möchte etliche Tage auf-geschoben bleiben, weil er gemeiner, etliche gute Freunde zum Hochzeits-Mahl einzuladen, welches wir uns gefallen liessen, und ich blieb, samtmeiner Libgrlotren, beyder Mittags-Mahlzeit. Derby saß bey der Ta-fel gantz tiefsinnig,und nachdem solche aufgehoben war fuhr er aus,untermVorwand,er hätteEsiren beyHofe.Lbâàre sagte aufs neuessie traue ih-rem Vater ein vor allemal nichts gutes zu,ermahnete mich auch,ich möchtemichzudemPrintzenvon LelleArNs in Sicherheit begeben; welches ichdann that. Derby blieb etliche Stunden aus, und hatte binnen solcher Zeit,mit seinen Freunden, Anstalten zu meiner Hinrichtung Zemachet. Beyseiner Wiederkunfft fragte er,wo ich sey? und empfieng von cbarlotkev dieNachricht, daß ich mich bey demPrintzenvon beiie^räs aufhielt. Ersprach,sie hätte mich nicht von sich lassen sollen,und ich könnte nun etwa garnach Franckreich gehen, ohne sie za Ehren zu bringen. Alsdann beliebte erden andernTag zu unsererVermählung,damit mir seineTochter,wie er re-dete,mit seiner rechten Bewilligung, durch des Priesters Hand, beygelegetwürde.Uber diese füssen Worte freuete sich cb-rlorre gantz unbeschreiblich.Sie fieng an ihren bißhero gehegten Argwohn fahren zu lassen, und ver-langte in einem desfalls an mich geschriebenen Killer,ich möchte mich bey ihreinfinden.Jch nahm dannenhero meine,und etliche von des kellegsrcle Be-dienten zu mir, versähe mich auch mit heimlichen Gewehr, des Vorsi-tzes, allen denen die Hälse zubrcchen, die mich feindlich anreden, odermir nur sonst im geringsten zu nahe treten würden. Allein der Graf vonDei by empfieng mich gantz freundlich, und fragte, warum ich denn, alssein Eydam, ihm nicht die Ehre thäte, und das Quartier in seinem Hausenähme ? Deshalb entschuldigte ich mich bestens. Der Graf selbst gabmir Nachricht, was Massen den andern Tag meine Vermählung vor sichgehen solle, sprach auch, er seiner Seits hätte etliche Gäste gebeten, undich möchte diejenigen ebenfalls mitbringen, welche ich dabey haben wolte-Durch meine Antwort gab ich zu erkennen, welchergestalt diejenigennicht wohl zurücke gelassen werden könnten, so bey unserer Versöhnunggegenwärtig gewesen; worauf mein seltsamer Schwieger-Vater ver-setzte : bin dessen zufrieden, und will sie lassen ivvmren. So

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