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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der schönen Montbason, einer gebohrnen Hertzoglichen Fräulein in Franckreich, die sich nachhero an unterschiedene Printzen verheyratet gehabt, un dem Frantzösischen Grafen von Clermont : worinnen beyder Personen Leben und Fata enthalten ...
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mögen. Sie spührete , wie gesagt, bereits ein solches Pfand in ihremLeibe, welches machte, daß sie unmöglich einem andern, als dem, der esihr gegeben, sich zur Gemahlin überlassen kunnte, wannenhero dieselbeihrem Bam zum Füssen fiel, und bat er möchte sie doch nicht so übereilen,sondern ihr einige Bedenck-Zeit gönnen. Derby Mete sich demnachhöchst unwillig über seine Tochter, daß sie noch Bedencken trüge eine sol-che vortheilhaffre Partie anzunehmen,warffihr auch ihren FrantzösischenGrafen, nemlich mich, vor, den sie doch nimmermehr, mit seinem Willen,heyrachen solte.

ebâriocre gab mir von dem, was l^Slrete, in einem Briefe Nach-richt, bey dessen Aussetzung sie mehr Thränen vergossen, als Dinte zu tau-send Schreiben nöthig gewesen wäre. Als ich dieses Briefes Inhalt er-sähe , stiegen mir verschiedene Grillen in den Kopff. Meine geliebtesteFräulein von Derby , als der ich einmal die Treue geschwohren, in Sicher-heit zu bringen, hielt ich mich verbunden. Sie aber nach Frankreichzuführen, ehe ich noch den geringsten Braut-Schatz von ihrem eigensin-nischen Vater erhalten, wolle mir nicht anstehen.. Endlich wurde,nachvielem Deiibenren, der Schluß gefasset, ebarlê solte sich aus ihresVaters Haus machen, und zu einer guten Freundin begeben, indessen aberan den Grafen von verbygcschicket und ihm eröffnet werden, wie es mitseiner Tochter beschaffen sey, wobey man trachten mäste, ihn zu überre-reden, damit er ihr den ihr zukommenden Braut-Schatz abfolgen lassenmöchte, weil ich, anderergestalt, gar leichte auf die Gedancken fallen dörff-te fort zu gehen, mithin ciiZriolre Zat Lebens unglücklich, und sein Hausgeschändet bliebe.

Es nahm demnach obâàts ihr Geschmeide zu sich, und verließ desVaters Haus- Ich meines Orts vermochte den Printzen, von 6el!e§2»«h, daß erdie nurgedachte Dommission an den Grafen von Derby auf sichnahm, und solchem das gantze Rätzel, seiner Tochter wegen, auflösete.Lclie^rcle fände, bey seiner Ankunfft in des Grafens Hause, alles iniU-larm über Lkarlocrens Flucht. Als UeüeAZräe anfieng zu reden , und Der-by die Zeitung von der Schwangerschafft seiner Tochter hörete, und daß sienicht mehr Fräuleinsey, wurde er ganhblaß, vor Entsetzung, in seinemAngesichts, und schiene recht in Stein verwandelt zu seyn. Lehlich bracher doch sein Stillschweigen ab, und sprach: Ist es dann so, priny!wie ihr mir saget, so kan ich nichts mehr thun, als daß ich mirdie Schickung gefallen lasse, und beyden Gnade ertheile wo-ferne sie mir^ als einem höchst - beleidigten Vater, fußfällig

XXXV1ll.Lmr. Ppp Abbit-