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Marschall verwand gewesen , nicht gestattete, ihm meine völlige Gegen-Gunstzugewähren. Allein daendlich einmal allzu-weit schrei-ten wolre, stieß ich denselben, meiner zu ihm tragenden Liebe ungeachtet,dermaßen hefftig, daß er etliche Schrittezurücke prellete, wobey ich über-laut ruffete: wie Verrathen! Siehest du eine verehlLchre Für-stin vor so leichtsinnig an, daß ste deine geile Brunnst stillen,und dir einen st» schändlichen Sieg über sich einräumen solle?Er, der sich dieses irämem nicht eingebildet, entsehete sich hefftig übermernenZorn, und fiel mirzum Kssen. Nichts destowcmger verließ ichihn,undreürirte mich in einander Zimmer.
Mein alter Gemahl wurde kcanck, und machte mir dadurch keine ge-ringe Hoffnung seiner bald loß zu werden. Er lag etliche Wochen, undnahm sodann ganh stille Abschied von der Welt, weswegen ich mich ihmhöchst-verpflrchtet hielt, trug auch nichts liebers als die Unkosten, die seinLeich-Begängmß erforderte. Nachdem ich denselben begraben lassen,und seinem Gedächtniß etliche erzwungeneThränen geopfert hatte, be-gab ich mich aufein Guth,das ich von meinem ersten Gemahl geerdet,allda denen Augen der Welt, und ihrer Leà, eine Zeitlang,desto emzo,germ zu seyn-
Dem Marggrafen von Hnn-ry wuchs seine Hoffnung, die er sichauf mich gewachst, mit dem Todt meines Gemahls, gantz ungemei'n.Wiewohl ich meines Orts war demselben lange nicht mehr so âe«5làirt,als ich es gewesen, sondern wandte meine Gedancken abermals gänzlichauf meinem geliebten Nerry, sehnlichst wünschende, daß er unvermahletzurücke kommen möchte; welches doch nicht geschahe, indem er feine Ge-mahlin mit sich brachte. Ich empfieng Zeitung, daß der König aus Ita-lien, woselbst man ihm den Ruckweg verstopftet gehabt, und den er sichfolglich mit dem Degen in der Faust eröffnen müssen, wieder zu 6renvbleangelanget sey, und welchcrmassen man in Paris grosse Veranstaltungenzu seinem cAumpdsmen Einzug machete. Nun rslolvirte ich zwar, aufdem Lande zu bleiben ; allein die Lurioürc, den Herhog von kcrr? zu sehen,überwog meine Entschließung, undtried mich nach Paris, bey dem Ein-zug gegenwärtig zu seyn.
Dieser harke etwas gcurtz entzückendes in sich, indem sich fast allesdabco zeigete, was in der Welt herrliches zu erdrücken. Die prächti-gen Triumph,Pforten, das Gold und die Edeigesieinr an dem AusputzLerer Pferde, und an denen Kleidungen, die Menge derer Lsrvlffn, der
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