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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der schönen Montbason, einer gebohrnen Hertzoglichen Fräulein in Franckreich, die sich nachhero an unterschiedene Printzen verheyratet gehabt, un dem Frantzösischen Grafen von Clermont : worinnen beyder Personen Leben und Fata enthalten ...
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re. Ich hielte davor, ob spräche er dieses aus Treuherzigkeit, und ant-wortete dahero : Ich wolte es ihm lieber gönnen als dir; aberschweige jeyovou dergleichen Dingen. Nichts destoweni-ger fuhr der k»s§e fort und sprach: Eines doch noch , gnädigsteHeryogin! dörffce ich bey dieser Gelegenheit vorbringen, soer mir an Ew. Durchl. befohlen, und ich auszurichten biß-hero nicht wagen wollen, was ist es dann? fragte ich. Ei-nen Auß, versetzte der böse Bube, gab mir derHeryog bey mei-nem Abschied, mir Befehl solchen Ew. Durch!, zu überbrin-gen; und mit diesen Worten küssete er mich, ehe ich mich dessen ver-Ahe. Jch erstaunete über die Verwegenheit, und wüste Anfangs nicht,was daraus zumachen? Einen Augenblick hernach aber fragte ich, undsprach, mit gantz verwandelten Gesichte: Wie ? du verzweifelterBößwichr! Bist du rasend? Ist dieses Raserey, antwortete der, wann man so schöne Lippen küsset. Uher diese Worte erbitterteich mich noch weit mehr, als über den Kuß selbften,dippete ihm mit derFaust ein paarmal auf die Nase, daß solche anfieng zu bluten, und sag-te : Das gehöret dir, du Sclav ! Ich will dir deinen Rüyekwohl vertreiben. Da nun bat er um Gnade, und betheuern noch-mals, mit vielen falschen Eyd-Schwüren, es stye eine, vomöerr/. ihmaufgetragene eommilliOr,. Allein ich sagte: Schweige Hund!ry wäre niche wohl bey Vernunft, dafeene er einem k^Zettaufgetragen hätte, durch seine geilen Rüste meinen Mundzu entweyhen; und gab ihm noch eine derbe Maulschelle öarzu.

Als ich hörete daß der Vater samt dem Gemahl wieder aus demZimmer hinweg waren, verließ ich den unbequemen Ort meines Aufent-halts , und gieng ihnen nach. Ich rraff sie unken in dem Garrhen an,küssete dem Vater die Hand, und umarmete den Gemahl. Man frag-te, wo ich gewesen sey? und ich antwortete: Hin und wieder inde-nen Grorren, Alleen und Orangerien. Mein Gemahl vblsrvirteBlut an einer von meinen Händen , und wolte wGn, woher es käme?worauf ich vorwande, ich hätte eine Rost abbrechen wollen, und michin einen Dorn gerissen. Gleich hernach aber kam auch der psZe mit ei-ner blutigen Hals-Krause Zum Verschekn^ und mein Vater that dieFrage an denselben, wer ihn so gezeichnet hätte? Der?2ge wändezwarein, es hatte-ihm seine Nase geblutet ; allein mein Vater sowohl als derGemahl, machten allerhand Lxecuiskiones jn ihrem Hertzen darüber.

Mein