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gleichen l>ropo6à stunde ihm gar nicht an: denn er suchete seine Absich-ten zu erreichen. Also entschuldigte sich derselbe, daß er mich nicht ver-lassen könnte, biß ichinvöllLge Sicherheit gebracht seye, und vermehrtees dahin zu bringen, daß ich mich, den andern Tag, auf em unweit dle-rnoui-8 gelegenes Schloß führen lassen solte, welches jemanden aus sei-ner Verwandschafft zugehärete. Allein ich war viel zu schlau, als daßich mich seiner Gesellschaft weiter anvertrauet hätte, sondern gab ihmnochmals Abschied, und âcàirte inurement» welchergestalt ich mit mei-ner Cammer-Jungfer gantz alleine reisen wolle. Demnach erachtete derKiar-M vergüt sich zustellen, als ob er gesonnen gehorsam zu seyn, undnach Paris zurücke zu gehen. In dem Herhen aber nahm er sich vor mir,auf meiner Fort-Reise, auszulauten, und mich hernach mit Gewalt anden Ort zu führen, allwo er seine Begierden an mir völlig zu sättigen ge-dachte. Gleichwie es nun schon späte in der Rächt g- Wesen : also begabich mich indie Cammcr, wo meine Cammer-Jungfer schlaffen solte, undder ?àguîs mufte sich in dem Bette, das er meinetwegen vortrefflichaufputzen lassen, gantz alleine herum welhen. Nachdem wir von ein-ander, wurden unsere Hertzen annsch durch gantz unterschiedene Gedan-cken beweget. Der t/.rGvis stellete seine btäsnoneL mir Wuth undVerbitterung, über meine fernere Entführung an; und ich gicng mitmeiner Cammer-Jungfer zu Rathe, wie ich weiter fortkommen solte?Solcher entdecket ich auch, was zwischen mir und dem àgà psssreihatte, und redete noch lange Zeit von dem Hertzog vonLerry; muffe abermit Schmerhen hören , daß die Cammer-Jungfer selbst mir einigenZweiffel, wegen ftiner Treue und Beständigkeit, machete. Warum?Siewarschon, wie zuvor gedacht, von seiner Parthey ab-und auf desPrinhens von VemsZvur Seite gezogen. Indessen wüste ich nichts vonihrer Falschheit, meinere sie redete aufrichtig, uttd ängstigte nr'H nichtwenig darüber.
Weil ich, auf diese Weise, mit lauter Angst und Sorgen ein-fchlieff, bekam ich auch mit dielen schwehren Träumen zu schaffen, wel-che vermsacheten, daß ich mir selbst viel Unheil prophezeite. Es hatauch in derThat eingetroffen; wiewohl ich es dahin gesteüek ftyn lasse,vb meine damaligen Träume darauf gezielet, oder sonst von meiner ,Schwehrmüthigkeit, wie gar öffters geschiehet, ausgehecket worden.Derà-^Ls hatte keinen Sö'kaff, sondern war immer mit seinen hitzi-MMd vermaledeyten Anschlägen auf meine Person beschäffliget. Mit
andre-