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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der schönen Montbason, einer gebohrnen Hertzoglichen Fräulein in Franckreich, die sich nachhero an unterschiedene Printzen verheyratet gehabt, un dem Frantzösischen Grafen von Clermont : worinnen beyder Personen Leben und Fata enthalten ...
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ckenhatt an ihnen , und sie reden ihm das Wort aufs beste. Ich meinesOrts kan ein Zeugmßdayon qblegen. Dennmitlàeile, da ich bey demAb)ug meines gelobtesten Kerry jn meinem 0 «biner saß, die Thränen,Bache meines Eugen fliesten ließ / und meinen Jammer ausschüttete, w«,ste mir eine vertraute Cammer -Jungfer so viel von seiner Liebe, Treueund Beständigkeit vorzuschwatzen, daß es der geschickteste Orator nichtbesser machen, noch mich kräfftiger trösten können- Allein nachhero ha-be ich erfahren, was maHn dieselbe einen Beutel mit 402. Oacaren em-pfangen , aufdaß sie dem Hertzog von kerry ergeben seyn möchte.

Inzwischen kan man doch aufdie Ergebenheit eines solchenCammer-Katzgens keine sichere Rechnung machen- Denn wann ein anderer kom-met und sich um das Hertze ihrer Fräulein bewirbet, hiernechst aber,gleichdem vorigen, denBemel ziehet, und etwas daraus vor das Cammer-Käh-gen hervor langet,redet sie diesem ebenfalls dasWsrt-und verkleinert nochwohl darzu denjenigen, welchen sie zuvor gelobet.

iVloni'öä-'ON.

Freylich ist es so mit dergleichen Völckgen bewand, werthesterGraf! Nichts destsweniger war ich selbigeömal, mit dem Zuspruch dervertrauten Cammer-Jungfer höchst zu frieden, unwissende, daß das Radihrer Zusge darum so gut lieft, weil es bereits stattlich geschmieretwor-den. Jn solcher Unwissenheit sprach ich auch zu ihr ? Wann der Her-yog von Lerry wiederkommet, will ich nicht vergestètteuè Zu rühmen, daß ihr seine Parthey so stattlich gehal-ten , und euch dadurch einen guten kecompens zu wegebringen, auch euch Zeit Lebens nicht von mir lasten. Jedoches ward mir durch meine Rechnung ein sehr gewaltiger Stich gemachet.Denn es fand sich, drey Tage nach des Königs Abreise, mem Va er mmeinem Zimmer ein , mit einem Gesichte, das mchrs als Zvm und Un-gnade prophezeite. Seine An;>de b. stur d'meiner C ttafl-Predigt,alssie einer Tochter, so die gröste Msselh.n von der Welt begangen, nichtschärffer kunnte gehalten werden. Hiernechst zwunge er mich meine ver-traute Cammer-Jungftr unverzüglich foUMfch. ffcn dos ich anders nicht,als mit dem äussersten Schmerh einzugehen vermochte. Alsdann pro-ponirte er mir seinen alten Marschall non dS. movi -8 abermals; und her-nach,sonder Zweiflet mich nur aufdie Probe zu stellen, den jungen làqmz

Médian-