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Mein Vater propomrte mir eine KtamAs mit dem alten Hertzogund Marschall von r§emom-s, der damals bereits 74. Jahre alt, und soabgeschmackt, häßlich und kalt gewesen, als ich schön und feurig war.Er hegete zwar freylich ein Feuer in der Brust, i.e. er hatte Liebe zu mir.Allein daran, und an der Liebe allein, war es mirgar nicht gelegen; son-dern ich hatte eines solchen nöthig, den das Feuer der Liebe über und über,an dem gantzen Leib cnàmàre , uud ihn allenthalben so wacker undmuntermachte, wie es ein junges 19. oder ro. jähriges Frauenzimmer zuwünschen pfleget. Ich suchere das zümuthen meines Vaters zu hinter-treiben. Mein er gab mir kurhum zu verstehen, daß ich mich nur nichtlange weigern sslte die Partie anzunehmen, weil daraus doch nichts an-ders würde, und das lncsrells seines Hauses es also haben wolle
Also versündigen sich die Eltern gar vielmals an denen Kindern,wann sie solche umdes leidigen ineerells willen vcrhcyrathen, und nicht er-wegen, daß sie darüber in eine unvergnügte und unglückliche Ehe gestufttzet werden.
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Ich gab dem Hertzog vonüeri-y von der krspàion meines VatersNachricht, wannenhero dieser durch seinen Vetter,den alten Hertzog vonQuits , um mich anhalten ließ. Hier nun steüete sich mein schlauer Va-ter, als ob es ihm sehr leid, daß er die Absicht des Hertzogs von 6^-7,auf sein Haus, nicht ehergewust; da er es sich dann vor eine Ehre hätteschätzen wollen, durch die angetragene Vermählung mit mir, in eine ge-nauere Verbündm'ß mit ihm zu kommen ; so aber seye ich nunmehro, vonihm, schon anderweit versprochen. Darauf bate der alte Hertzog vonQuite die gethane Werbung geheim zu halten, welches mein Vater ver-sprach , auch sein Wort dergestalt hielt, daß er mir selbst nicht das gering-ste davon sagete, aus Furcht, ich möchte nachdem Hertzog vonLsrry bekommen, welchen ich doch schon in einem solchem Grad hatte, daßer nicht stärcker seyn können. Dem ungeachtet versprach ich dem Her-tzog von Lerry. heimlich, die Seine zu verbleiben, und wir waren aufMittel bedacht, den alten Marschall, durch die dritte Hand, auf die Ge-dancken zu bringen, als ob ihn eine Heyrath mit mir gantz nicht Vortheil-.hasst seyn wurde; und daß er insonderheit keine vergnügte Ehe mit mirzu hoffen hakte, wett ich keine Liebe und ilàào zu ihm trüge, folglich
anders