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den guten Dienst, den ihr mir erwiesen, als mich der Prinh von Verêentführen wollen, und daß ihr mich aus denen Händen dieses Bößwichtserlöset habet.
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Wie, schönste Herhogin! ist es aber gekommen, daß ihr euch ge-weigert mir euer Hertze zu schencken, nachdem ihr doch mein Blut zu eu-rem Dienste fliessen sehen? Der Unterschied des Standes muste zwarzumVorwand dienen; allein solcher war gleichwohl nichts) groß; an-gesehen ihr eine gebohrne Herhsgliche Fräulein, und ich ein alter Grafgewesen.
Ihr schrittet auf einmal zu weit, werthester Graf! und hättet einwenig behutsamer gehen, auch euch vorhero um meines Vaters Gunnst,so weit als wie sie das Werck erforderte, bewerben sollen. Weil ihr aberdieses nicht gethan, kunme auch nichts aus dem Handel werden. Wereine Festung belagert, unternimmst nicht gleich den Haupt-Sturm, son-dern sänget an von ferne.zu sppi-vclmen, sie einzuschließen, und ihr nachund nach näher zu kommen. Endlich aber, wann sie schwach gemachetund ihrer Stärcke beraubet ist, und gleichwohl noch nicht zum àoràWeitet, pfleget man einen Sturm zu wagen. Wiewohl die Wahr-heit zu sagen, so ist es am .allerbesten, wann ein seine Augen nieaufeine vsme wirffet, der er nicht am Standte gleich, weil dergleichenAbsichten gemeiniglich stranden. Eine vzme von geringerer Geburtaber mag wohl ihre Kunst anwenden, das Herhe eines Höher-Gebohr-nen, und wann es auch ein König seyn solte,zu àrmiren, weil das Frauen-zimmer hierinnen gar vielmals zu reulNxen pfleget, und es die gröstcn Her-ren gar gerne hören mögen, auch sich gar viel damit düncken, wann man!hnen saget, diese oder jene Fräulein, oder gar ein Mädgen von dem Bür-ger - Stand, seye in sie verliebet; da sich hingegen eine hohe O^me ärgert,wann ihrzuOhren kommet, es habe sich eine geringe Manns,Person insie vergaffet.
Allein es handelt eine solche Dame, und wo es auch eine KöniglichePrinheßin wäre, der natürlichen Billigkeit zuwider, wann sie sich gegeneinen, der ihr am Stande lange nicht gleich, erbittert anstellet, darum,daß er sich in sie verliebet. Was kan er davor, wann der Zunder seines
Her-