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oufdem ^per gelegen. Allein es ist mir eben so lieb, daß meinem Sohn Fn'dmchdiese Ehre zu theil geworden. Verkehrten Pracht und Verschwendung traff manbey mir nicht an; fihrete aber dem ungeachtet einmmsAniüguenHvf. Viele guteOrdnungen habe ich in meinen Landen eingeführet, Berlin mit bessern Festungs-Wercken umgeben/und mit einer neuen Stadt vermehrtt, die meiner andern Ge-mahlin zu Ehren, Dorotyeen-Stavt genenntt worden ; wie dann auch sonst Ber-lin , unter meiner Regierung, nicht wenig schöne Gebäude bekommen, da es zuvorziemlich finster darinnen ausgesehen
^ DqxRöm'g.
Ha! Tapferer Churfürst! Wer wolte eüch nicht bewundern, der eure Tha-kenhöret; und wann sie ihm gleich selbst, wie mir unter andern, zum Schadengereichet sind Lasset uns nunmehro zu sehen, ob etwas sonderbares aus derWelt àgelaussen? und einander unsere Gebancken darüber eröffnen.
ZeckLirznius.
pari-s. Allhie hat sich etwas gantz »»vermuthetes und wundersames ereignet.Denn am 14. s-preià. begäbe sich der Regent mit dem Lsrâàl à Lois in den Pal-last à I'uiiicrics, woselbst sie sich mit dem Hertzog vonLourban, dem Marschall vonViliero/. und dem ehmaligen Bischoff vou d-ei^s, den man zu dem Ende holen lassen,verschlossen. Als sie nun eine Zeitlang Rath gehalten, begaben sie sich insgesamt indes Königs c-à,er. und der Lsröinal hinterbrachte dem Kom'g, ohne daß dieser vor-her» das geringste davon gewiss, welchermassn zwischen Sr. Majest und der Spa-nischen Ilàirin, däsri» vàrîa, die nur drey Jahr alt, eine.Heyrath beschloßen
sey, weshalb auch Sr-Majest. von dem Osràs!> ein Schreiben, das von kläppo v.dessalls gekommen, eingehändiget worden. Hierüber bezeugete sich der junge à.nsrck sehr vergnügt, und der Regent erhub sich in den Regierungs- Rath, demsel-ben solche impoetsrno Zeitung kund zu machen. Diese jungeBraut unsers Königswird, binnen wenig Mvnaten,auS Spanien abreisen, um anhero zu kommen,und indenenFrantzösischen Sitten und Manieren erzogen zu werden. Zu dem Ende istauch bereits die Hertzogiu von Vemsäour, chcmalige 6ouvern->à unsers Moiia»-chens, ernennet, eben diese Stelle beyder zukünsstigen kleinen Königin zu vertreten.Weil dieselbe aber schon sehr alt : so ist ihr, wie man sagt, die PrintzeßinvonSsul-ilelubttauiret und zugeordnet,derselben in ihrer kmiàn zu --ttitilren- Besagte Damesnun, samt noch andern vor die neue Königin ernannten Hof-Frauenzimmer,werdender Braut biß aufdie Gräntzen von Spanien entgegengehen, wobey sich auch derGraf von loiàle befinden wird, sie im Namen Sr Majest. unsers Königs zu em-pfangen. Jedoch ist der Hertzog von 6t.8>mo» beordret, vor allen Dingen nachSpanien zu gehen, und noch jetzo erst, ungeachtet schon alles richtig, um die à-à, eine förmliche Anwerbung, vor unsernKönig zuthun. ,
Dee Aömg.
Holla! das ist gewißlich eine seltsame Zeitung- Jedoch, was will mansichwundern? Sie ist dem lm-ê des Frantzösischen Hofs gemäß, in dem auf dieseWeise, und wann der König dereinstens Erben mit dieser Gemahlin erzielet, in sei-ner kamilie allezeit neue k-Menàen aufSpanien anzutreffen, in denen einem dochendlich,im Fall ekili^us mit seiner Linie ausstürbe, die beyden Cronen Franckreichund Spanien einmal vereiniget werden könnten. Oder aber es muß solches, wannsich der Fall ereignen folte, durch neue grosse Kriege hintertrieben werden.,