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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende, in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden 36ten zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen insonderheit das Leben und die Helden-Thaten dieses grossen Churfürstens ... enthalten ...
Entstehung
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379
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mahliti/ fünffPrintzcn und eine Prinhsßin erzeuget, unterwelchen sichPrintz Friederich befunden, der mir in der Regierung 5ucce6irethat;wieauch ein paar Zwillinge, und zwar ein Printz und eine Printzeßin, wel-che sich nunmehro insgesamt allhie in dem Reiche dererTodten befinden;und es sind auch keine Kinder von ihnen verbanden, ausser mein Enckel,derjeht-regierende König in Preussen. Die andere Gemahlin brachtemir vierPrinhen und dreyPrinheßinen zmWelt,nemlich,kdiHppum^ui-

brimum, /^Ibercum I^ri^sricum., Larolum kbilippum, dkristianum I.uäo-

vÌLum,àri3 âmà,LIilgbelb3 8opbiâ»UNd DorotIìeg. Von diesen PklN-hen sind annoch am Leben chlbsrrus kriäericug, und (christian I^uchvi^.Von denen Printzeßinnen, l^ana^maiia.nunmehro verwittibte Hertzo-ginvon Zeitz, und eiísàà 8opbia, welche erstlich an den Herhog vonCurland, hernach an den Marggraftn von Bavreuth verheyrathet ge-wesen; deromaln aber eine Gemahlin des Herhsgs von Sachsen-Mei-nungen ist. ^ilideilN hat Prinhen und Prinheßinnen hinter sich

gelassen. Von àerro kriàico sind deren gleichfalls verbanden; Llrri-tìîLn i.ucîìviZ hingegen lebet in einem unverehlichten Stande.

Ich war ziemlich starck vorn Leibe / und in meiner bb/lloxnomie stack ein sehrMajestätisches Wesen / welches machete , daß mich die Dosen fürchteten, die From-men und Guten aber liebsten. Das ,°uàium samt der à-nvri^ war glücklich, undder Geist, wie meine Historie zeiget, ms,à'/.sch; wie ich dann auch sonst mit allenhohen Gaben, und einem Löwen Hertze,von dem Himmel bescher,cket gewesen. Ichredete gut Frantzösisch und Holländisch, und äur,,te gerne mit jedermann Woich durchreifete, oder hinkam, erkundigte ich mich aufdas genaueste nach allen Din-gen. Die Meinigen vcrehretcn mich, und dicneten mir nach ihrer Schuldiakeit;gegen Fremde aber wüste ich meine ^uwri tät, Ansehen und «elpeä, sehr wohl in Achtzu nehmen und zu erhalten. Gegen GOtl war ick demüthig,liebele auch sein Wortund seine Gebote; sorgete hie, ncchst, über alle Massen/vor das Beste der ?ro!ellsa-lischen Religion.

Die Ümverll tZten zu Königsberg und Franckfurth, wie auch das ^.-sormbie6/mn,stum zu Berlin, versähe ich mit bessern Emkünfften; zu vuWu^im Clevi-scheu aber legte ich gar eine neue diniverlitätan. Die Grausamkeit ist,meines mar-klatschen Geistes, und Lkolenschen I'empesgmems ungeachtet, gänhlich von mir.verbannt gewesen; und es war mir leid, so offre ich ein Todtes-Urtheil unter- 'schreiben muste; da ich doch sm übrigen die Gerechtigkeit liebele.

Gleichwie ich nun die Tapferkeit, Treue, Tugenden und Geschicklichkeit, liebe-le und belohnete : also hat mir auch der Himmel jederzeit vortrcff iche Männer zuRäthen, Qenensk und Obristen brschehrcr; welche sonst, bey dem Antritt meinerRegierung / ziemlich rar am tzhur-Brandcnburgischen Hofe gewesen.

Oelicsw speisen »llimircte ich eben nicht sonderlich/sondern zog ihnen viel-mals ein so-qenaiwres schlechteHGerüchte und Gemüse vor. Meine kennen wa-ren Anfangs schlecht !, tzlick abeàichtig. Zum ersten Preußischen König hätte ichMich gar wohl kenüen kröhnen lassen; und der Anschlag deswegen ist etlichemal

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