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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende, in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden 36ten zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen insonderheit das Leben und die Helden-Thaten dieses grossen Churfürstens ... enthalten ...
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378
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Hertzogvon Zeitz geheyrathet, zusprechen; welches dann geschahe, undich versiegelte solchen Seegen mit dem Worte Amen! Meine Gemah-lin verlangte auch noch einen Seegen von mir, wannenhero ich zu dersel-ben sagte: Ihr werdet in Ewigkeit gesegnet seyn.

Endlich merckte ich, daß die Seele an dem war, sich von dem Leibezu scheiden. Derohalben hub ich Augen und Hände aussen Himmel,seuffzete und sprach; Ach ! wann werde ich doch dahin kom-men, daß ich dein Angesicht schaue? Angleichen: AommHEerJEsu! Ach komm HErr JEsu! ich bin bereit. Wie auch dieWorte Hiobs: Ich weiß, daß mein Erlöser lebet rc. Nach die-sen Worten neigete ich mein Haupt, schlösse die Augen sechsten zu, undentschlieffum 9. Uhr des-Morgens, ganh sansst, ohne einige Verände-rung des Gesichtes. Die Priester musten bekennen, daß sie selber vielTrost aus meinen letzten Reden, und genommenen Ende, geschöpffet;kannten auch nicht umhin, nach meinem Hinscheiden, indie Worte aus-zubrechen und zu ruffen: Unsere Seele sterbe den Todt dieses Ge-rechten.

Also endete sich mein Leben, nachdem ich es 68. Jahre 2. Monateund 2 z. Tage geführet hatte. Wie ich nachhero erfahren, hat man mich,unter einem ansehnlichen Trauer-Geleite, am 7. Kl-m nach Berlin ge-bracht , und zum öffentlichen Ansehen ausgestellet. Solches ist in einemmit schwachen Tuche bekleideten Zimmer, auf einem, mit einem gülde-nen Stücke bezogenen Bette, unter einem Himmel von Oi-sx 6' or, ge-schehen.^ Der Cörper ist mit einem gantz güldenen Unterkleid angethan,und darüber ein roch-sammeter Chur-Nsckzu sehen gewesen. An denenHänden stacken weisse Handschuh mit güldenen Franhen, und an denenFüssen rothe Polnische Stiefel. Zur rechten Seite des Hauptes lag derChm - Hut, mit grossen Perlen und vàmamen geschmücket. Bey derrechten Hand sahe man den Scepter, und zur Lincken das Schwerdt,aLes von Gold,. und reich mit Edelgesteinen besetzet. DerEoden desZimmers, woraufdas karà-Bette stunde, war mit schwachen Sammetbeleget. Um das Bette herum stunden acht silberne Leuchter, nn't Mis-sen brennenden Wax-Kertzen. Acht Cammer - Herren aber fassen, inTrauer-Kleidern und langen Mänteln, um die Leiche, bey welcher vieletausend Thränen vergossen worden. Lehlich brachte man mich vollends,mit grosser KKgm6ccn2, nach meinem Ruhe-Cärnmerlein in der Dom-Kirche zu Berlin, woselbst mein Leichnam, in Gesellschaffl vieler andernPrintzen und Printzeßinnen meines Hauses, ruhet.

Einiger meiner erzeugten Kinder habe^ich schon erwehnet. Eswird aber wohl noch nöthig seyn, zu gedencken, daß ich, mit der ersten Ge,

mahlin