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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende, in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden 36ten zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen insonderheit das Leben und die Helden-Thaten dieses grossen Churfürstens ... enthalten ...
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377
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rncn, und brach / als ich sie erblickete, m die Worte des Apostels Paustaus/welche also lauten :Ich habe einen guten Rampss gekämpffet,Habe meinen Laufs vo-llendet und Glauben gehalten. Hin-fort ist mir beygeleget die Lrone derer Gerechten, welche mirder Herr an jenem Tage geben wird. Sonst noch viele geistlicheOiscurL wurden nichtweniger gesühret, wie leicht zu erachten; ja es lies-sen sich die Hof-Prediger auf ihre Knie nieder, und sprachen verschiede-ne geistliche Gebeter. Meine Kinder Wd schwangere Schwieger Toch-ter, des bereits anwesend gewesenen Chur-Prinhen Gemahlin, fan-den sich aus Berlin ein. Solche nun traten, auf meinem Befehl, alle-samt in mein Zimmer, und empfiengen herrliche Vermahnungen. Dar-auf liessen sie sich vormLr niederauf die Knie, küsseten meine Hände, undich gab ihnen den Stegen, mit so nachdrücklichen Worten, daß ein jedervon denen Gegenwärtigen weinetê.

Die folgende Nachtschlieff ich wieder nicht, unddesTags hernach,am rg. äfl-ii siel ich in eine starcke Ohnmacht. Als dieß vorbey war, v«-jangte ich meinen Pàtzenund Prinhcßmnen nochmals zusehen, und siezu jegnen, welches abermals mit der grösten Gemüths-Bewegung allerUmstehenden geschahe. Der Wittwe meines verstorbenem» Sohnes,Marggraf Ludwigs, befand ich vergüt besondere Vermahnungen zu ge-ben, welchedarmen bestunden, daß sie festein der ewce/tässchen Reli-gion verharren mochte. An der Wand, meinem Bette gegenüber,hieng eine Tafel, worauf die Zeit, mit einem Seiger,, der die verflosse-ne Stunde andeutete, gemahlet war. Dieses Gemählde sahe ich mitrmverwanden Augen an, und als meine Gemahlin fragte, wsrnach ichmich umsähe? sprach ich: Der Seiger eilet zum Ende.

Als der 29 . Lprll des r688. Jahres anbrach, ft emSonn-und meinSterbe-Tag gewesen,schickere ich, bey des Tages Antritt, ein gantz sonder-bares Gebet zu GOtt,welchem ich meinHaus und käUs aufs demüthig-st«: befahl. Meine Kinder traten das letzte malm das Zimmer, gegen die ichabermals geistlicheOll-urL hielt, und sie aufs neue segnete. Einer vondenen Umstehenden last einen Brief, warrenhero r'ch ftagte, was er hät-te? Er antwortete, es stye ein Schreibe» von meinem jüngstenSohn, rNarggrafLhristian Ludwig,der Rranckheic halber zuBerlin verbleiben müssen ; aber gleichwohl ebenfalls, wie einanderer Lrnjam'm.irm den väterlichen Seegen bäte. Weil nunmeine Kräffte nicht mehr erlaubetev selbst diel zu reden, befahl ich einemHof-Prediger den Seegen in meinem Namen vor ihn, und auch vor mei-ne abwesende Prinheßin, die erstlich den Hevtzogvsn

Mecklenburg Güstrau, und nach meinem Todt den letzt-verstorbenen

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