M(Z68)M _
ser, wider den Bönig von Spanien, als einen Besiyer desBurgundischen Lreyses, klagen. Item, ich wäre ohne demschuldig gewesen meine Macht,vor Teueschlands wohlfarch,gegen Franckreichzu ernploz'rett/ohne eine Belohnung davorzu-fordern, und was dergleichen seltsame Einfälle mehr gewesen.
Allein es war nuiunchro die Rende an mich gekommen, mich überdie Spanier zu mo^m-eir. Holland gab vor, ein Theil derer Waaren desgenommenen Schiffes gehöre seinen Bürgern zu. Darauf ward vonmir geantwortet,dergleichen Vorgeben gehöre unter die bekann-ten Bunsi Griffàerer Bausf- Leute, und es liefe wider dieLäikle der llepubllc, wann von denen Holländern Waaren ausBriegs- Schiffe geladen würden. Im übrigen rückte ich ihnensuch das vor,was sie mir selbst noch schuldig waren, und sprach,sie solrenbezahlen, alsdann ich, soviel als ihren Bürgern gehörere,vondenen genommenen Waaren wiedergeben wolre. Hernachkiesen meine Schiffe nach àeà, und bemeisterten sich noch zweyerSpanischen Schiffe, welche in verhandelt worden. Nicht we-niger paffsten sie bey 8 c vmcem auf die Spanische Silber-Flotte. Hie-von bekamen die Spanier Nachricht, weshalb sie eine Lscräre von i«.Schiffen gegen selbige aussendeten. Es ereignete sich dêmnach ein Ge-fcchte, worinnen die Meinigen sich, ihrer Schwäche ungeachtet, tapfer äe-Lenàtem und recisirten sich endl ch, mit geringen Verlust, in die Portu-giesische Festung ttgZos. Kurtz hernach ward Zanh und gar nicht mehrchon der àLirs gesprochen,wodurch die Spanier selbst zu verstehen gaben,Laß sie das, was ich gegensiegethan,vor rechtmäßige KepreNälLkkn hielten.,Der Schwedische Lnvoxe, Welling, zuCoppenhaaen aber, wolle, mansolle meine Schiffe nicht wieder durch den Sund lassen, beschwchrtesichauch, daß die Meinigen eine ^àiràFiaggegcffchret, die, nach seinerMeinung, niemand als denenjenigen zukäme, so die Herrschafft überLas Meer exeràtm. Hierüber muste ich hertzlich lachen, weil ich Herrgenug gewesen eine ^àír-ìls- Flagge zuführen, und mir solche kmMensch unter der Sonnen vermehren knülle.
Die Stadt Magdeburg hatte ich zwar schon vorlängst besetzet; indiesem EotenJahe aber, und nicht eher, starb derLàààror, Her-Hog August zu Sachsen, und da fiel mir erst recht dasgantze Bistum, ver-möge des Westphälischen Friedens-Schlusses, in die Hände. Ich ließLannenhero Besitz davon rrehmcn, und mein Wappen allenthalben an-schlagen, KrWkreichfieW M dieser Zeit alb seltsame ^uomomLam-- ' nrcrn