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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende, in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden 36ten zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen insonderheit das Leben und die Helden-Thaten dieses grossen Churfürstens ... enthalten ...
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wohlwissende daß, zuweilen, woh/gethan, zu thun, als habe man nichtgehöret, was einem empfindlich fallet.

Nachdem mir der König 'vlsclià in Polen, durch Andreas Cremtzen, zu wissen thun ließ, daß ich, den 8. 06 à 1641. z» Warschaugegenwärtig seyn mächte, die Lehn über Preussen zu empfangen: somachte ich mich dergestalt auf, daß ich drey Tage zuvor, mit einem an-sehnlichen Lomrur. meinen Einzug allda halten kunnte. b^àlâ em-pfieng mich über alle Massen höflich. Nichts destoweniger wurden mirmancherley conâiàes vorgeleget, wovon die meisten zum Besten derRömisch - Catholischen Religion und ihres Lxercini gereichten. Her-nach bedunge sich auch der König von Polen die Freyheit, einen com-«ussgrium, der ein Geleite von i r. Personen bey sich haben mochte, indie Preußischen Festungen zu senden, um zu wissen, was vor àmunîàund Besatzung ich darinnen hätte. Deren commeiàmen sotten begüt-erte Männer aus dem Land-Adel seyn, und dem König frey stehen, eszu erinnern, daferne sie ihm nicht anstünden. Jährlich solte ich dreyßigtausend Gulden, unter dem Titel eines ordentlichen äubtiäien, Geldes,und wann die Lomributionsz.bey erheischender öffentlichen Noth, aufdemReichs-Tag wären beschlossen worden, noch einmal so viel bezahlen. AnAuswärtige sotten keine liegende Gründe verkauffet, ihnen auch keine öf-fentliche Ehren-Aemter anvertrauet, sondern diese nur denen eingebohrnenEdelleuten desHerhogthums Preussen,Catholischer und Lutherischer Reli-gion,überlassen,auch niemanden die ä ppeilZtion nach Warschau versaget,noch denen Notsnen verboten werden,solche anzunehmen. Endlich solle ich,unter keinerley Vorwand, mit einigem Feind der kspubüc, ohne aus-drücklichen Lonlenz des Königs, eme Neur^lität aufrichten ; zu welchemallem ich mich verstehen muste. Ja, ich versprach, noch über dieses,jähr-lich hundert tausend Gulden, aus denen Zöllen meines HertzogthumsPreussens, zu bezahlen. Der König t-ll-ràlâ hingegen hätte gernenoch funffzig tausend Gulden gehabt; welches ich aber, als einen Über-fluß, abzulehnen wüste.

Solchergestalt gieng der iolenne Lehns-äKus, vermittelst Anrüh-rung der Fahne vor sich, und es ward auch Marggraf Ernsts Bevoll-mächtigter , Bernhard Rönigseck, hinzugelassen. Mir gebühre-le, laut derer Verträge, der erste Platz nach dem König, wannenhewich ihm, nach abgelegten Ende zur rechten, und sein Bruder, JohannCasimir, zur lincken Hand saß. Vier Tage daraufgieng ich von War-schau zurücke nach Königsberg, woselbst mich, bey meinem Einzüge, die

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