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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende, in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden 36ten zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen insonderheit das Leben und die Helden-Thaten dieses grossen Churfürstens ... enthalten ...
Entstehung
Seite
322
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W ( Zrr ) ZH

ein gutes Theilvon der Reutherey dem Käyser überlassen, als welche be-reits vorhin schon demselben gcschwohren hatte.

àna 1641. sandte ich einen -vl-nìttre, und zwar Leuchtmarn, nachSchweden, den Todt meines Vaters zu m-risrci^en, und es zu excullren,daß die dài6c.-,non nicht eher geschehen. Anbey hatte er, vermöge derihm ertheilten lràuâìon, sein Bestes zuthun, damit der Friede mit derKönigin cdMma befördert werden möchte, auch ihr Gemüthe gegenmich auszuforschen, und zusehen, ob Die, schon verlangst auf das ispergekommene, Vermählung mit ihr, zu Stande gebracht werden könnte?Darauf nun erfolgte ein zwey-jähriger Stillstand, Krafft dessen dieSchwedischen in verschiedenen mir zu gehörigen Plätzen liegen blieben, undsotten die Lommenàren in Kriegö-ich hingegen in oi vii und Oeconomi-schen Sachen, zu befehlen haben. Dem Käyftrl. Hof stunde dieses garnicht an, als welcher es viel lieber gesehen hätte, -aftrne ich den Krieg ge-gen Schweden conàireu wollen. Allein meine Lande warender Ruhe benöthiget, wannenhero ich von dem, was Leuchtmar ausge-richtet , dem Chur-Mäyntzischen virärio Nachricht geben ließ.

Mit denen Polen muste ich mich wohl vorsehen,damit sie mir wegen derBelehnung des Herhogthums Preussen keinen Possen spieleten.GemeldteBelehnung über Preussen hätte ich gerne durch Gesandte nehmen lassen,welches aber darum nicht angehen wolle, weil in denen Lehns-Verträgenenthalten gewesen, daß ich sie in Person empfangen solte. Angleichensolte ich mich, vermöge eben dieser Verträge, der Lclminiàcion dererLssàen in Preussen nicht anmaßen, biß ich der Cron Polen die Huldi-gung abgeleget hätte, oder mir dieselbe inzwischen von dem König inPolen aufgetragen worden sey. Diese Austragung nun geschahedurch eine Gesandtschafft, die aus einem Grafen von Dänhof, und ei-nem Känigl. Polnischen 8ecretgiio, bestanden. Mein Vater hatte demKönig ràlîà den Zoll zu Pillau auf zwey Jahre eingeräumet, under wolle ihn nunmehr», da die Zeit verstrichen war, gerne noch längerbehalten, machte mir auch eben darum allerley neue Schwierigkeiten we-gen der Lehn. Ja, aufdem Schreiben, welches der Graf von Dän-hof von dem König an mich mit sich brachte, waren sogar die Worte,HeryoA von Preussen, aus dem Titel hinweg gelassen. Solchesweigerte ich mich anzunehmen, biß die Gesandten sagten, es seye einVersehen der Cantzley, welchen Vorwand ich psiUren ließ. Meineauch in der Anrede ließ der Gesandte besagte Worte aus; da ich dann»or rathsam befand mich zu stellen, als ob ich es nicht «-víret hätte,