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6ìàvî /Väolxiii nach Schweden überführete. Da ich wieder nach Cüst-ritt zurücke gekommen war, gieng ich im Oäollr. aufs neue nach Stettin,woselbst ich auch, biß in den Monat kàEi des folgenden >6z4. Jah-res, verblieb. Als ich aber das i s. Jahr meines Alters erreichet hat-te, schickte mich mein Vater nach Holland, damit ich, vermittelst desUmganges mit Helden und berühmten Staats-Leuten, meinen Ver-stand und Gemüthe desto mehr ausschmücken möchte. Demnach tratich, im sumo besagten 1654. Jahres meine Reise dahin an, und giengüber Hamburg, Oldenburg, Zwol und Utrecht nach Leiden, als woselbstich eine Zeitlang zu bleiben willens war. Mein vornehmstes Smàmallda sind die ài^ûàn samt der Historie jgewesen, sonderlich dieje-nige, welche meine Länder, ingleichen die benachtbarten Reiche, Staa-ten und kepâ(juen angienge. Es besuchten mich täglich die vortreff-lichsten Männer,und ich muste bald da bald dorten hören, daß man meineLeutseligkeit und Sitten aàîrirte.
Da nun aber, im zunehmenden Herbst, die Pest im Haag undzu DM zu Zr-äen anfieng, machte ich mich nach àneninder Pro-vinh Utrecht, zur Königin Mîsàck aus Böhmen, allwo ich auch biß zuEnde des Jahres verblieb. Die Pest ließ zwar das folgende Jahr imHaag nach. Allein mein 6ouverneur sahe es dennoch nicht vor gut an,dahin zu gehen, weil sich allda viele vornehme junge Leute aufhielten, wel-che die Zeit nur mit Wollust und andern eitlen Dingen zubrachten, durchderen Lonveàon ich zu eben dergleichen vertäten hätte mögen garleichtlich verleitet werden. Dannenhero wolte er sich lieber, nach Arn-heim in Geldern wenden, welches nahe beym Clevischen war, aüwo manmeinetwegen einen mäßigen Hof anlegte, und die kämen getrieben wur-den. Als auch, um selbige Zeit, Printz Heinrich Friderich von Ora-nien, die Festung Schencken-Schantz, welche kurh vorhero die Spa-nier weggenommen gehabt, belägerte, begab ich mich öffters in das La-ger , die Künste und Wercke derer Belägerer mit anzusehen. Zu Arn-heim converllrte ich gar fleißig mit denen zweyen Brüdern, Printz Wil-helmen und Johann Moritzen von Nassau, wie auch Graf Heinrichenvon Berg, derer Gespräche, von der Kriegs-Klugheit und Erfahrenheit,mir zu keinem geringen Nutzen gedienet, absonderlich, weil ich gewöh-net war meinem Vater von allem, was ich gehöret und gesehen, genaueNachricht zu ertheilen. Als aber bey heran-wachsendcn Sommer diePest auch Arnheim ansteckete, begab ich mich auf das Schloß Dore-