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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende, in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden 36ten zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen insonderheit das Leben und die Helden-Thaten dieses grossen Churfürstens ... enthalten ...
Entstehung
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317
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Ich bin euch / tapferer König! verbunden vor dieses combinent,und werde unverzüglich meine Historie zur Hand nehmen.

Das Licht der Welt erblickte ich zu Cölln an der Spree, am Do-rsche en-Tage 1620. so der 6. kedruiirü alt. Calend. gewesen. MeinVater war George Willhelm, Churfürst zu Brandenburg, und dieMutter Msabetba (Larlotta, eine Tochter Friederichs IV. Churfür-stens zur Pfaltz. Die Geburt ereignete sich in der Abwesenheit desVaters, der sich zur selbigen Zeit in Preussen aufgehalten. Bald einhalbes Jahr hernach, und zwar den dem zo., ward ich erft gelauf-fet ; da dann die Pathen gewesen meine Groß-Mutter aus Preus-

sen, Churfürst Johann Siegmunds zu Brandenburg hinterlassene Witt-we. Angleichen zwey Muhmen,/Prmtzcßin Vlaric- Lleononi und Prin-heßin Latîrm ina. Ferner die Ständte, i>sobleiH und Städte, dieß-undjenseits derOder, mit dem Bedinge, Laß sie nichts zum Pathen-Geldgeben sollen.

Im sünfften Jahre meines Alters bekam ich Johann von derBrrch zürn Hofmeister, welcher auch meines Vaters (louver-nonr ge-geweftn. Als aber derselbe Stadt-Halter in derGraWaffkRavens-berg wurde, kam an dessen Stelle Johann Friderich Kalckhuhn, sonstLcuchtmar genannt. Au meinem l-à-natore bestellete man den gehei-men 8eLl-!àlm , Jacob Müllern. Weil aber die Käyserl. Soldaten,damals, nach Belieben in der Marck herum marcim ten und streifftcn,sandte mich mein Vater ào 1627. nach Cüstrin,allwo ich etlicheJah-re

Gleich in meiner zarten Kindheit zeigten sich bey mirasse Neigun-gen zur Gottesfurcht, ein scharffsinniger Kopff, der zu allen fürstlichenKünsten und Wissenschafften tüchtig war, und ein geschickter Leib zurErlernung derer ritterlichen Txsrciuen. àno i6z 1. that ich eine 'Vonrnach Wolgast, zu meiner Muhme, der Königin in Schweden, àmkleorrora, und blieb etliche Monate bey derselben. Bey der Rück-Nei-sc hielt ich mich, auf Anhalten HerhsgsNozisl-ii in Pommern, und weilin der Marck die London war, eine Zeitlang zu Stettin auf, allwomir besagter Hertzog ganh besondere Liebe erzeigete, ja mich wie einen zu-künfftigen Erben seiner Lande ca,->i te. Zwey Jahre hernach gicng ichmir meinen Eltern abermals nach Wolgast, als man die Leiche Königs

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