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feme ich nicht euer Angesicht sähe. Da sie hingegen zum an-dernmal wiedergekommen, haben sie euch mitgebracht, undmir euer Angesicht nicht nur einmal, sondern in gar grossirMenge gezeiger; und damit langte er alle Stücken Gold und Sil-ber hervor, worauf des Fürsten Bildniß gepräget war. Nachdem ichdieses sahe, fuhr der Bauer fort zu reden, machte ich weiter keineSchwierigkeit ihnen alles zu sagen, was sie von mir wrssinwollen. Der Fürst, als er die vànlìon des Bauers Home, kann-te sich über seine sonderbare Scharffsinm'gkcit des Verstandes nicht satt-sam verwundern, hielt es vor etwas unbilliges, daß ein dergleichen witzi-ger Mann in einem so schlechten Zustande verbleiben solle, nahm ihn de-,rowegen mit sich nach Hofe, und und zog denselben in vielen wichtigenDingen zu Rathe, wobey er sich auch jederzeit gar wohl befunden.
Der König.
Diese Erzehlung istgar nicht verdrießlich anzuhören; und man mußin der That den Witz samt der Klugheit nicht allemal in denen Pall^llsten suchen. Aber, wohlan! tapferer Churfürst! wollet ihr nicht ge--geruhen zu eurer Historie zu schreiten, die ich mir gar sonderbaren Ver-gnügen anhören werde. Ich und ihr, ingleichen mein Sohn und ihr,tapferer Churfürst! sind zwar einander ziemlich coêii gewesen. Nichtsdestoweniger zwinget mich die Wahrheit zu bekennen, daß diejenigennicht unrecht gehandelt, die euch einen Teutschen àià-n genennet.Ja, es ist wahr, daß wann sich die Griechische Historie eines àxrm-ciiî, die Römisch-Constantinopolitanische eines grossen eonllgàî undIlleoäolll, die Römisch-Teutsche eines grossen Laroii und lleo^oläi,die Frantzösische eines grossen kienrici und i^äovici rühmen mag, dieBrandenburgischesich mit allem Recht eines grossen kHricìnii rühmen kan. Denn ihr seyd, tapferer Churfürst! groß von An-kunfft, groß von Verstand, groß vonMuch, groß von Ansehen, großvon Thaten, groß von Glücke, und endlich groß von Ruhm gewesen.Man hat euch in der Welt die Tugenden eurer Preiß-würdigen Vor-fahren angewünschet, insonderheit Friederichs des i. Großmüthigkeit,Friederichs n. Bescheidenheit, äorll Tapferkeit,soii2nn!8 Beredsam-keit , l. Gerechtigkeit, joscllimi n. Ansehen, Johann Geor-
gens Weisheit, Joachim Friderichs Frömmigkeit,ch Gütigkeit, und George Willhclms, eures Vaters Novität; welcheWünsche insgesamt redlich erfüllet worden.
Der ClM