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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende, in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden 36ten zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen insonderheit das Leben und die Helden-Thaten dieses grossen Churfürstens ... enthalten ...
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315
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fung und Erklährung der Sache vor. Lehlich wurden sie schlüßkg denBauer auszuforschen, mit welchem der Fürst geredet, damit sie die Auf-lösung aus seinem Munde selbst erfahren möchten, und waren so glück-lich , daß sie ihn fanden. Als dieses geschehen, fragten dieselben, ob er essey, mit dem der Fürst gesprochen ? Antwort ! Ja. Sie fragten wei-ter, ob er das und das zu dem Fürsten aesaget? Antwort : Ja. Da sieaber baten, er solle ihnen mit der Erklährung dienen, schüttelte er denKopff,und sagte, sie möchten ihn entschuldigt halten, weil es demselbenverboten sey. Sie thaten ihm tausenderley Versprechungen ; wiewohlalles vergebens und umsonst. Weil nun kein Bitten und Versprechenverfangen wolle, kehrten sie zurücke in die Stadt, nahmen eine gute Vusn-tttäe güldene und silberne Müntzenzu sich, worunter sich etliche herrlichekleàtl en befanden. Damit wanden sie sich wieder zu dem Bauer, instarckerHoffnung, er würde sich damit gewinnen lassen. Sobald nunder Bauer die grossen Stücke Gold und Silber mit des Fürsten Bildnißsahe, machte er weiter keine Schwierigkeit, sondern entdeckte ihnen dasganhe Geheimniß. Darauf suchten sie den Weg aufs neue nachherStadt, waren voller Aeude, und erlahmn dem Fürstendas, worüberer sie befraget hatte. Solches hörete der Fürst mit Erstaunen an, und ur-theilte, sie wüsten bey dem Bauer gewesen seyn, gegen den er zugleich heff-rig im Zorn entbrannte, weil er ihm so scharffverboten, es keinen Menschenzu sagen. Aufdaßder Fürst abemecht hinter die Sache kommen möch-te, machte er sich nochmals gantz Meine, wie zuvor, auf, den Bauer zusprechen, und ihn zur Rede zu setzen, daß erseinem Gebot nicht nachge-kommen. So geschwinde als er denselben ansichtig ward, sprach er zuihm: Wohlan, mein Freund! warum hast du mir die gege-bene àrole nicht gehalten? Ich, gnädigster Herr: versetzte derBauer, habe richtig gehalten, was mir von euch befohlen ge-wesen. wie? sagte der Fürst weiter. Hatte ich dir nicht verbo-ten , die Erklährung deiner Worte keinem Menschen zu ent-decken? und gleichwohl weiß ich gewiß, daß du denenjeni-gen ste nicht verschwiegen,welche gekommen sind, dich dar-um zu fragen. Es ist wahr, antwortete aledann der Bauer ! demnngeachrer aber habe ich dennoch nicht im geringsten gegeneurem Befehl gehandelt. Dennzum erstenmalkamen sie oh-ne euch, und derohalben kunnren sie auch nichts aus mir brin-gen; angesehen mir von euch verboten gewesen zu reden, da-

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