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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende, in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden 36ten zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen insonderheit das Leben und die Helden-Thaten dieses grossen Churfürstens ... enthalten ...
Entstehung
Seite
309
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xe Amt eines Königs oder regierenden Fürsten mit sich bringet. NurW zu beklagen, daß von gar vielen Printzen diese Haupt-Stücke ihresWesens an den Nagel gehangen werden. Gute Fürsten hingegen müs-sen bejammern, daß sie nicht so viele Augen als eolleAia/i'l'ànà,,Aemter, Rarh-Häusir, Verwaltungen und Gerichte haben, damit sieallenthalben eines hinsenden,, und folglich dir Lxcä , welche sich baldda, bald dorten , ereignen,, verhindern können»

Der König»

Ware es einem löblichen Prichen möglich die ungerechten Griffedieses oder jenes Raths, dieses oder jenes Beamten, oder andern Bedien-ten , einzusehen und sie zu verhindern, würde die Glückseligkeit derer Men-schen gar hoch steigen Allein weil sich nun die Unmöglichkeit desfallszeiget, muß sich ein löblicher Printz nur seine gute Intention zum Troffgereichen lassen ; das übrige hingegen GOtt befehlen»

Der Kurfürst»

Der Richter aller Richter ist allgegenwärtig, siehet, höret unkweiß mithin alles» Inzwischen wann es ihm beliebete, sich nach einemgesprochenen Semen- sichtbarlicsszu zeigen , und wiederum sein Urtheilüber den gesprochemnSenten^zu fällen, zweiffele ich gar nicht, daß es nichtbißweilen also lauten würde; Du , der du diesen Menschen zumRade , zum Galgen, zum Gchwerdr,zum Gtaupen-Schlag,zur Landes- Verwerfung, zum Pranger , oder sonstzu andern.Strafen verurtheilet Haff, bist dessen zehnmal würdiger als,er. Zu dem Vermtheilten hingegen möchte er vielleicht sprechen: Ge»he hin, und sündige fort-hin nicht mehr.

, Der König.

Im übrigen aber wäre auch zu wünschen, daß die Menschen über-haupt, die in Aemtern stehen sowohl, als wie die, welche blosse Unter--chanen sind, nicht so gar verkehrter Art seyn, sondern ein wenig bessergeläuterte Tugenden besitzen möchten»

Der Kurfürst.

Allerdings ist es zu wünschen, jedoch, leider ! nicht zu hoffen. Dirmeisten leben in denen grösten Sündenganh ungescheuet dahin, nnd he-gen die thörichte Meinung, daß hernach alles durch ein einiges gutesWerck, oder wann sie sich nur zu ein und anderer Zeit ihrer gewöhnli-^ T t L chem