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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende, in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden 36ten zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen insonderheit das Leben und die Helden-Thaten dieses grossen Churfürstens ... enthalten ...
Entstehung
Seite
308
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E ( Z28! ) W

der einzuräumen, die Zeitung davon eine dermaßen grosse Freude erwe-cket, daß man das le veum ^àiu» anstimmen wollen,, ehe noch eu-reirouxen ausgezogen gewesen.

Der Kurfürst.

Ha ! Die Menschen erkennen gar vielmals nicht, was zu ihremNutzen und Frieden dienet, sondern wàiren zu solchen Dingen, wel-che ihnen zu keinem Vortheil gereichen. Die Religion ist inzwischensonder ZweiffeL die Ursache, daß sie lieber unter Schweden, als unterDem Hause Brandenburg stehen wollen. Denngleichwie ich derkà-lÊten Religion zugethan gewesen, und meine Nachfolger es gleichfallsfind : also mögen sie sich eingebildet haben, daß sie unter der BeherrschungDes Churfürstlichen Hauses Brandenburg, gleich alle würden gezwun-gen werden, die keà,mtte Religion anzunehmen. Allein, die gutenLeute irren sehr; angesehen nie ein Mensch, weder von mir, noch vonmeinen Vorfahren, angehalten worden sich zu der ketoiàen Religonzu wenden. Meine bischerigen Nachkommen haben es gleichfalls nichtgethan, und die Folgenden werden es hoffentlich in Ewigkeit nicht thun,sondern jederzeit , nach meinem Exempel, allen Gewissens, Zwang, äe-lettiren. Warum hätten sie dann auch Ursache die Lutheraner in Ge-wissens, Sachen zu quälen? da welk - bekandt, daß sie eben so getreuund gehorsam wie die ketornàên selbst, und kein Artickelin ihremGlaubens-Bekänntniß enthalten, weicher erlaube, sich seinem Fürsten,ob er gleich von anderer Religion, zu wiedersehen. Jedoch es seye die-ßr vbcE bey Seite gesehet, tapferer König! Saget mir dargegen,,was ihrvor die vornehmsten, kunâíones eines Fürsten haltet?.

DerKàg.

Die vornehmsten kunâi0NL8 eines Fürsten sind unstreitig diese,daßLr trachte seine Unterthanen in einen tioänten Stande zu setzen, daß erwache , damit Recht und Gerechtigkeit gehandhabct werde, daß er dieGottesfurcht und Frömmigkeit befördere, dem Sttohm der Gottlosig-keit abereinen gewaltigen Damm entgegen sehe, und dann , daß er vie-le Gnade, Milde und Gmigkeic, auch gegen die Sünder und Verbre--cher selbst ausübe, daferne gute Anzeichen zur Besserungverhanden..

DerLhursürst.

Ihr mheilemchtund habt gar wohlverstanden,, was das schweh-

reAnu.