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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, der ein gebohrner Pfalz-Graf am Rhein, Simerische Linie, gewesen, von der Königin Christina aber das Königreich cediret bekommen, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen beyder hoher Printzen Leben und Helden-Thaten, auch sonst überaus merckürdige Dinge enthalten ...
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301
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liche Zweybrückische Haus, wieder in drey Zweig«, nemlichin den Zweybrückischen anund vor sich selbst, dann in den Landsbergischen, und in den Kleeburgischen getheilet, erstnach meinem Todt aber, unter der Regierung meines Lohnes àoli xi.in dem Klcebur-gischen Haus, rechtwieder zusammen, und das gantze Herhogthum Zwcybrücken folglichan dieCron Schweden gekommen, von der es nunmehro wieder weg gefalle», nachdemmein Enckel, csrà xn. ohm männliche Erben abgegangen; und hicmit stye meine Histo-rie geendiget-

Der Churfürst.

Niemand kan sich enlbrechen, tapferer König ! euren Muth und mzttislischen Geistzu bewundern. Inzwischen so/wie ich bereits in meinem Leben von euch geurtheilet,urtheileich auch noch jetzo, und sage, daß ihr allzu viài und hitzig in euren Unternehmungen ge-wesen, halte auch davor, daß der Friede in Europa von euch würde noch mehr als einmalrurb-ret und gesiöhret worden sey ; daferne ihr 20. oder zo Jahre länger gelehrt hättet. Vor«jetzo aber wollen wir uns zu dencnaus der Welt eingelauffenen Neuigkeiten wenden, undinsonderheit hören, was in denen Ländern, die wir ehemahls beherrschet, x-lllret?

Stettin. Nachdem Sr. Königl. Majestät von Preussen, Sonnabends, den y. än-xalìi. desHeern MarggrafChrifiian Ludwigs Hoheit Regiment die kdevuë pslliren lassen,und die Mannschafft in ihren LxcrcaUs nach Vergnügen befunden, hat es Deroselben ge-fallen/ hiesiger löblichen Kauffmannschafft die besondere Gnade zu erweisen, daß Sie, inGestüschafft derer Herren Marggrafen und der anwesenden o-nersütät, ihrem solennenLxercilio, in Abfchiessung des Vogels, nicht nur biß Abends Dero hohe Gegenwart ge<Zvnnet, sondern auch selbst mit Schießen sich dabey ààet. Folgenden Sonntag wur.de der^Äu-der allgemeinen Erb-Huldigung vorgenommen; da dann höchstgedachte, Sr.Königl. Majestät sich nach der St. Marien-Kirche erhoben, und der Predigt, welche derLerierLl-Superinrcnsenl, I). LoibsAkn ,über ditstn Dext aus der I. Epist. 2. V. 17. LurchsStet Gott, ehret den Röntg, hielte, mit besonderer Devotion zuhöreten. Als nun die Pre-digt geschlossen / und hierauf der Herr Ober.î'tTsàr , von Masiöw, die Anrede gethan,Hesthabe die Huldigung, mit gewöhnlichen ceremvnien, unter Trompeten/und Paucken-Schall, wie auch dreymaliger Abfeurung derer Lsnvnen von denen Wällen, Sr. Königl.Maj-aber begaben sich nachheroauf das Schloß/ avwoder Eyd auch von der daselbst ste-henden Bürgerschafft abgeleget, mithin ein« Eedächtniß-Müntze ausgeworffen worden;worauf des Abends nichtnur allerhand invcnrjeulè t!!i>in>nskionc§zu sehen gewesen, sondernrs sind auch, «tlich und dreyßig Lsnonen auf denen Schiffen, die, zum Zeichen der Freu-de, in ihren Flaggen schwartz« Adler fuhreten, biß gegen Mitternacht, unaufhörlich ab-gesurret worden. Alle D-pàte würben msglMgu- c^öliret, und es haben auch FhroKönigl. Maj hiesige Dürgrrsthafftabermal mit Wein r-xsllret. Den r g. und , 4. öuguittsind die »och übrigen zwey Rea>menter gemustert worden; worauf höchstgedachte Ihr»Königl. Maj. Dero l'on, über Wollin, Lsedom rc. dergestalt eingerichtet haben, daß Sie«unmchro schon längst wieder in Berlin seyn werden.

Der Churfürst.

Siehe da ! das ist eine glückliche Zeitung vor mein Haus. Wie klinget sie aber in eu-rzn Ohren,tapferer König ?

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