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nete sich ein sehr blutiges Treffen, worinnen zwey meiner grösten Kriegs-Schiffe in einen solchen Zustand gesetzet worden, daß sie gesuncken. DieHolländer spannen zwar auch keine Seite dabey, indem vier von ihrenSchiffen ein gleiches Unglücke begegnet; allein sie langete» dargegenglücklich vor Coppenhagen an, und brachten etliche tausend Mann in dieStadt,wovor sie mit etlichen Dänischen Kriegs-Schiffen verstärket wur-,den. Ich meines Orrs gieng, bey einem dicken Nebel, aufKund-schaffk aus, zu erfahren, was aufdem Meer p^tlirete. Indem nun sol-cher Nebel ganh plötzlich von der Sonne vertrieben worden, befand ichmich nur einen Mußqueten-Schuß weitvon denen feindlichen Schiffen.Ich wände mich demnach eiligst zurücke, und ward von einem grausa-men Kugel'Hagel rings herum befallen; jedoch ohne Schaden, ausserdaß die Kugeln, so in das Meer schlugen, mich hin und wieder mit Was-ser bespritzeren.
Nachdem die Holländische Flotte, besagter-massen, vor der StadtCoppenhagen arrivim war, und einen 8uccurs vsn etlrch tausend Mannabgesetzet hatte, sahe ich mich gezwungen meine Houpen aus denen /rp-xrocben abzuführen. Hingegen ließ ich sie drey Tage nacheinander inSchlacht-Ordnung stehen, zusehen, ob die Feinde etwa heraus kommenmöchten? da aber nichts von ihnen zum Vorschein kommen wolte, ver-schantzte ich mich eine halbe Meile von der Stadt, der ich alle Pässe undZugänge aufdem Lande hiernechst versperre«. Ihr, tapferer Chur-fürst! nachdem ihr eure Völcker mit denen Oesterreich«» und andernBundsgenossen, wie z. E. denen Polacken, vereiniget hattet, brächetungefähr mit einer àmèe von 28200. Mann, worüber ihr das com-msiiäo gebühret, gegen mich auf; gienget aber Pommern vorbey, ohnesolches anzutasten, und rucket« in dasHollsteinische,wannenheroich de-nen Meinigen in Pommern Oräl-e zusandte, gleichfalls von dar aus wi-der eure Lande keine Feindseligkeiten zu verüben. Eure Absichten wa-ren im übrigen auf die Dänischen Inseln gerichtet, mich darauszu ver-treiben , womit es aber Anfangs nicht von statten gehen wolle. DenHertzogvon Curland ließ ich, in diesem 1658. Jahre, nebst seiner hoch-schwanger» Gemahlin, durch meinen LenerZMugiss. aufheben und ge-fänglich nach Schweden führen, weil er sich mir jederzeit widrig erwie-sen, die zwischen mir und ihm errichteten nicht gehalten, auch vie-le meiner Anschläge ausgespäet, hernach kbU beym Polen verrathen