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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der letztverstorbenen Römischen Käyserin, Eleonora Magdalena Theresia, und der letztverstorbenen Königin in Franckreich, Maria Theresia : worinnen das Leben, Gottesfurcht und hohe Tugenden dieser beyden großen Printzeßinnen ... zu ersehen ...
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ich ein Haus, bey Paris, erbauen, worinnen alle krancke arme Auslän-der, insonderheit diejenigen, welche sich einfanden, von dem König mei-nem Gemahl ihre Kröpffe anrühren zu lassen, aufgenommen, und bißwei-Leu viele Monathe nach einander, verpfleget werden muften.

Der Griechische Patriarch zu Constantinspcl brachte es durch grosseGeschencke bey der Pforte dahin , daß die Römisch-Cathslischen k'.-anci-âne/ bey dem heiligen Grab zu Jerusalem, und an andern heiligen Ortenmehr, fortgejaget werden sotten. Dannenhrro lag ich dem König, meinemGemahl,Tag und Nacht an,und rührte nicht eher, biß er durch sein mäch-tiges Wort, bey seinem guten Freund dem Groß - 8ulrzn, es dahin brach-te, daß die ausgesagten kräiscgner ihre Wohnungen an deucnjenigenOrten, ws unser Heyland herumgegangen und Wunder gethan, wiederbeziehen durffren.

Sehr fleißig gieng ich in die Spitäler, diejenigen zu besuchen, welcheaus Kranck - und Schwachheit nicht zu mir kommen, und ihre Rothdursst -klagen kannten. Zu 8c. Qermà en l-gys insonderheit, gieng ich, viel-mals, in dem Hospital, von einem Bette zum andern, die Dienste zu ver-richten, so die Kcancken--Wärterinnen auf sich hatten. Mit einemWort, mein gantzes Leben war ein Gewebe des Gebets, der Andacht,und tausenderley guter Wercke, wovon ich noch gar vieles erzehlen könnte.Jedoch weil die Zeit schon ziemlich verflossen, will ich den L-auffmeinesLebens beschließen, und nebst Ew. Majestät ein wenig anhören, was neuesaus der Welt emgelauffen.

DieKayserin.

Ich bin dessen zufrieden. Zuvor aber bitte ich Ew. Majestät mirannoch zu sagen, wie es gekommen, daß eine unter denen Printzeßinnen,so von Ew. Majestät gebühren worden, einer Mohrin gleich gesehen?

Die Königin.

Wie dieses gekommen, weiß ich sechsten nicht zu sagen; gebe esaber dem grossen ek^rm Schuld, der mein Heche immerfort genüget.'Über dieses war auch die kleine Prinheßin nicht gar so schwach, wie einewircklicheMohrm/sondern kam der schwachen Farbe nur ziemlicherMasseuZleich.

Die Kayserin.

Und wie war doch Ew. Majestät zu Muthe, da sie sahen , daß

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