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das Eingeweide frisch und gesund, die Lunge aber faul befunden, fonder»lich aufder lincken Seite, zu welcher Fäule das gestockte Geblüt« Gelesgenheit gegeben. Hiernechst haben die àâîcî ob 5 erviret,daß meinGe-Hirn zwar in guter Dispolìtíou, jedoch mit einer klaren, und dabey mikBlut vermischten Feuchtigkeit angefüllet gewestn, welches sie meinemheffttzen Husten, den ich vor meinem Todt gehabt, zugeschrieben.
Den entseelten,und statt der Seele ballgmirten Cörper, hat man irreinen Cypressen Sarg geleget, diesen aber wieder in einen andern, bley-ernen, überzinneten,ge sitzet, worauf, alles der seit dem allhie eingelaus-fenen Nachricht nach, diese inscription zu lesen. D. o. kl. Llemens Da»
cleciinus, kontikex Xl»ximu8, àtea Johannes brrnciscnx älbgnns, blrbi-N38, obiit6ieXIX. Xlartii keriâ(^nàrta ànno Domini XIDLLXXI. Vixiti^irno8 l^XXI. Xlenss8 VIII. Hebâom»6à8 UI. Die8 III. 8eciit in kontiücst»
^iìnos XX^Ie»1e8 III. Dlebclom3cia8 III. Die8 I V. Das ist:Au des höchstenGOttes Ehren ! Clemen xi. Römischer Pabst,vorhero Iob»nne8krLn-ckcnz^lbimi genannt, bärtig von Urbino, starb den l9.Merh,aneinerMittwoche, im Jahr des Herrn i?r«. Er hat gelebet ?l.Jahre, 8.Monate, z. Wochen, z. Tage. Den Römischen Suhl aber hat er be-sessen r o. Jahre, z.Monathe, ;. Wochen und 4. Tage.
Gleich nach meinemTodt hat einer,dermir vielleicht nichtgeivogen,noch mit meiner langen Regierung zufrieden gewesen, des Nachts einenZettel an die Thüre meines ersten Leib-Xleài geklebet, worauf dieseWorte gestanden: Drbi8öc0rl)i zDiber»tor; und hat er sonder Zweiffekdadurch so viel sagen wollen, wie man diesem Mannes zu danckenhabe,daß nicht nur die Stadt Rom, sondern auch die gantze Welt, von denenFesseln, worinnen ich sie gehalten, befreyet worden. Nunmehro, meinkster ! wollen wir ein wenig hören was neues aus der Welt eingelauffen.
R-m. Der Pabst hat den Prinßen ^Ibani zum krencipe ciel 8oZ-Uo. oder zum Prüfendes Päbstlichen Throns ernannt, und ist dersel-be in solcherQvalität,beyder am vorgegangene Päbstlichen
Crönung, zum ersten mal erschienen. Dargegcn ist der Oonwttgkile Lo-loons, wie auch der Dncüäi Stà», welche beyderseits Printzen vomPäbstlicher Throne sind, zur àmaze bes ^lb»nj hinweg geblieben,weilsie ihm,anderecgestallt,denRang unfehlbar würden cüspnnret haben.AlSsie aber, am Himmelfarths-Tage, der solennen Messe in derPäbstlichenCapelle beygewohnet, war .^lbani dabey nicht zu sehen, und man glaubetauch nicht, daß er künfftig weiter aufdiesi Art öffentlich erscheinen, son-
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